Artenhilfsprogramme

Bayern beherbergt eine große Zahl an seltenen und teils hochgradig gefährdeten Arten. Aufgrund vielfältiger Bedrohungen und Einflüsse gehen die Bestände vieler dieser Arten weiter zurück. Einige sind akut vom Aussterben bedroht. Um das Aussterben von Arten zu verhindern, die Bestände zu stabilisieren und im Optimalfall auch zu verbessern werden in Bayern Artenhilfsprogramme durchgeführt. Im Rahmen der Artenhilfsprogramme werden die Bestände der Arten genau erfasst und die ökologischen Ansprüche und Gefährdungsfaktoren ermittelt. Auf dieser Grundlage werden dann detaillierte Maßnahmenempfehlungen ausgearbeitet um den Arten ganz gezielt zu helfen.

Aufgrund der Vielzahl an gefährdeten Arten in Bayern und begrenzten Ressourcen im Naturschutz wird am LfU eine Priorisierung der gefährdeten Arten erarbeitet. Damit können die Aktivitäten im Artenschutz auf die wichtigsten Arten fokussiert werden. Die Priorisierung zum Artenschutz wird auf Grundlage der bayerischen Roten Listen, der internationalen Verantwortung zum Erhalt der Arten, sowie auf Grundlage gesetzlicher Verpflichtungen gegenüber der EU erstellt.

Das detaillierte Konzept und die Priorisierungslisten sind unter folgendem Link verfügbar:

Artenhilfsprogramme können unterschiedlich strukturiert und organisiert sein, je nach dem um welche Artengruppe oder Art es sich handelt. Nachfolgend wird auf die Aktivitäten des LfU zum Thema Artenhilfsprogramme verlinkt.

Amphibien

Fledermäuse

Muscheln

Schmetterlinge

Fische und Krebse

Gefäßpflanzen

Reptilien

Vögel

Teilen