Erneuerbare Energien

Aktueller Trend

Der Anteil erneuerbarer Energien hat in Bayern im aktuellen Bewertungszeitraum (2005 bis 2014) stetig zugenommen.

Entwicklung des Anteils erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch und am Endenergieverbrauch sowie am Stromverbrauch in Bayern in Prozent. Die Zeitreihen haben jeweils einen positiven, steigenden Trend. Bild vergrössern Entwicklung des Anteils erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch und Endenergieverbrauch sowie am Stromverbrauch in Bayern

Ziel der Bayerischen Staatsregierung

Bayerisches Energieprogramm: bis 2025 Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 70 Prozent, am Endenergieverbrauch auf 20 Prozent

Bioenergie, Photovoltaik, Wasserkraft und Windenergie: wichtige Bausteine der Energieversorgung

Die Nutzung erneuerbarer Energien leistet einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung und schont die natürlichen Ressourcen. Allerdings kann auch diese Form der Energiegewinnung Umwelt, Natur und Landschaft belasten. Erneuerbare Energien können daher einen sparsamen und effizienten Umgang mit Energie ergänzen, aber nicht ersetzen.

Der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch betrug in Bayern 2014 bereits 16,3 Prozent. Er hat sich damit seit 1990 mehr als vervierfacht. Der Anteil am Endenergieverbrauch lag 2014 bei 18,3 Prozent. Daran hat wiederum Bioenergie mit 59 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Sonnenenergie mit 18 Prozent und Wasserkraft mit 16 Prozent. Geothermie/Umweltwärme kommt auf einen Anteil von rund 4 Prozent und Windenergie auf 3 Prozent.

Bayern hat den Umbau der Energieversorgung zur Schlüsselaufgabe des 21. Jahrhunderts erklärt. Das Bayerische Energieprogramm sieht vor, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2025 auf rund 70 Prozent zu steigern. 2014 lag er bei rund 36 Prozent. Wasserkraft und Photovoltaik sollen auch 2025 die wichtigsten Erzeugungsarten unter den erneuerbaren Energien bleiben und jeweils einen Anteil von 23 bis 25 Prozent beziehungsweise 22 bis 25 Prozent erreichen, gefolgt von Bioenergie mit 14 bis 16 Prozent und Windenergie mit 5 bis 6 Prozent. Geothermie soll rund 1 Prozent erreichen. Der Energie-Atlas Bayern hilft Kommunen und Unternehmen dabei, konkrete Möglichkeiten für den Ausbau der einzelnen Erzeugungsarten zu erschließen.

Aktuelle Trends für alle Bundesländer stellt die Länderinitiative Kernindikatoren zur Verfügung.

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