Gewässerqualität Seen

Die Gewässerqualität der Seen hat viele Facetten. Die chemisch-physikalischen Eigenschaften des Wassers beschreiben das Milieu bzw. die Umweltbedingungen für die Lebensräume in den Seen. Diese werden durch verschiedene Lebensgemeinschaften von Bakterien, Pflanzen und Tieren besiedelt. Die von der Wasserwirtschaftsverwaltung regelmäßig durchgeführten biologischen und chemisch-physikalischen Untersuchungen zur Gewässerqualität der Seen dienen der Beurteilung der Qualität der Seen als ganzheitliches Ökosystem und deren langfristige Entwicklung. Untersuchungen zur Badewasserqualität gehören zum Bereich des Gesundheitswesens und können bei den zuständigen Gesundheitsämtern erfragt werden.

Luftbild der türkisleuchtenden Osterseen mit dunkelgrünen Wäldern und hellgrünen Wiesen. Bild vergrößern Osterseen in Oberbayern - typische bayerische Alpenvorlandseen

Auf den nachgeordneten Seiten erfahren Sie mehr über die landesweiten Messnetze zur Untersuchung der Seenqualität in Bayern. Sie finden Informationen zu Messprogrammen, zu Bewertungsverfahren zur Ermittlung des Gewässerzustandes, zum bayerischen System der Qualitätssicherung der Untersuchungen und schließlich Berichte zur Seenqualität sowie Fachveröffentlichungen, die spezielle Informationen zu Untersuchungsmethoden und Ergebnissen verschiedener bayerischer Seen enthalten.

Schlauchboot mit Equipment zur Beprobung eines Sees. Bild vergrößern Boot mit Probenahme-Equipment

Eine wichtige Rolle beim Thema Gewässerqualität spielt die europäische Wasserrahmenrichtlinie, die im Jahr 2000 in Kraft getreten ist. Sie gibt Kriterien zur Überwachung und Bewertung der Gewässer vor. Ihr Ziel ist es, bis zum Jahr 2015, spätestens aber bis 2027, den guten ökologischen und chemischen Zustand, wie er in der Richtlinie definiert ist, zu erreichen, gegeben falls durch die Beeinträchtigungen angepasste, gezielte Maßnahmen.