Die Tektonik der Alpen

So unterschiedlich die Landschaften in den verschiedenen Regionen der Bayerischen Alpen sind, so variabel ist ihr struktureller Bau im Untergrund. Die Bayerischen Alpen werden vom strukturell Liegenden zum Hangenden von Norden nach Süden von verschiedenen tektonischen Großeinheiten aufgebaut. Dazu gehört die Hügellandschaft der Faltenmolasse mit aufgerichteter Molasse, das Helvetikum, das Ultrahelvetikum, der Feuerstätter Flysch, die eher gerundeten Kuppen des Rhenodanubikums, die Arosa-Zone und die meist schroffen Felsen der Nördlichen Kalkalpen.

Schnittdarstellung des Gebirges Bild vergrössern Grafik Alpenrand Tektonik

Die Decken- und Schuppenkörper sind vielfach durch scharfe, meist schräg durch die Schichtenreihen schneidende Überschiebungsflächen voneinander getrennt. Dabei tritt in nahezu allen Großbaueinheiten eine syngenetische Deformationsaufteilung in Falten- und Überschiebungsstrukturen sowie steil stehende Seitenverschiebungen auf.

Eine ausführliche Beschreibung der Tektonik der Alpen im nachfolgenden Link.