Bodentypen

Sieben unterschiedliche Bodenprofile, die die Vielfalt bayerischer Böden veranschaulichen. Die Bodenprofile unterscheiden sich unter anderem in der Farbe und Bodenfeuchte, dem Gefüge und Bewuchs auf der Oberfläche. Vielfalt bayerischer Böden

Für Bodenkundlerinnen und Bodenkundler hat jeder Bodentyp charakteristische Merkmale. Die entstehen durch bodenbildende Prozesse wie Pseudovergleyung. Wie stark sind die Merkmale ausgeprägt? Wie ist die Abfolge der Horizonte? Auch das bestimmt die Bodentypen.

Bodentypen - trocken oder nass?

Die Bodenkundliche Kartieranleitung sortiert alle Bodentypen nach dem Einfluss von Wasser in vier Abteilungen. Die meisten Bodentypen gehören zur Abteilung der terrestrischen Böden.

Beispiele für Bodentypen der vier Abteilungen
Terrestrische Böden:
ausschließlich von Niederschlägen beeinflusst
Semiterrestrische Böden:
ständig oder periodisch von Grundwasser beeinflusst
(Semi-)Subhydrische Böden:
zeitweise oder ständig überflutet (Meere oder Seen)
Moore:
ständig nass, Pflanzenreste bleiben unzersetzt (Torf)
Rendzina* Auenböden* Watt Niedermoor
Pelosol* Gley* Sapropel Hochmoor*
Braunerde* Anmoorgley - -
Parabraunerde* Kleimarsch - -
Podsol* - - -
Pseudogley* - - -

* Zu Bodentypen, die in Bayern häufig vorkommen, stehen Ihnen unten Faltblätter aus der Reihe "Böden in Bayern" zur Verfügung.