Netzwerk Technologietransfer Wasser - TTW

Technologietransfer im Sinne der Agenda 21

Das Netzwerk Technologietransfer Wasser (TTW) wurde 1999 auf Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zur Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit Bayerns im Bereich der Wasserwirtschaft eingerichtet. Es bezieht die gesamte Wasserwirtschaftsverwaltung mit ein und ist am Landesamt für Umwelt angesiedelt.

Über TTW als staatliche, nicht kommerzielle Einrichtung können die umfangreichen Erfahrungen und das Expertenwissen der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung u.a. beim Aufbau eines funktionierenden Umwelt-/Wassermanagements bzw. der Festlegung geeigneter Umweltstandards abgerufen bzw. vermittelt werden.

TTW versteht sich als ein Baustein in den deutschen Bemühungen zur Förderung des Technologietransfers im Sektor Wasser und der praktischen Umsetzung der in der Agenda 21 formulierten Ziele.

Unsere Ziele

  • Unterstützung der Wasser- und Umweltverwaltung unserer Partnerländer
  • Förderung eines Integrierten Wasserressourcen-Managements (IWRM*)
  • Unterstützung bayerischer KMU bei der Abwicklung internationaler Projekte
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bayerischer Firmen und Lösungen

* Die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser erfordert die Einbeziehung ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Belange gleichermaßen. Nur durch ein Integriertes Wasserressourcen-Management kann sie realisiert werden. Die Wasser- und Umweltverwaltungen unserer Partnerländer greifen mit großem Interesse die Erfahrungen Bayerns auf.

Unsere Partner

  • Wasser- und Umweltverwaltungen unserer Partnerländer
  • bayerische Firmen, Institutionen und Experten der Wasserwirtschaft, die im Ausland tätig sind
  • bundesdeutsche und internationalen Einrichtungen, die international agieren

Zwei Zitate aus der Agenda 21

Netzwerk TTW dargestellt als Puzzleteile Bild vergrössern Das TTW-Netzwerk bietet Austausch und Information auf kurzen Wegen

"Üblicherweise wird nicht genügend gewürdigt, in welchem Umfang die Wasserwirtschaft zur wirtschaftlichen Produktivität und zur sozialen Wohlfahrt beiträgt, obwohl das gesamte soziale und wirtschaftliche Leben in erheblichem Maße von der Menge und der Güte des Wasserdargebots abhängig ist." (Agenda 21, Kapitel 18.6).

"Es gilt, günstige Voraussetzungen für den Zugang zu umweltverträglichen Technologien und für deren Transfer insbesondere an Entwicklungsländer zu schaffen, und zwar durch unterstützende, die technologische Zusammenarbeit fördernde Maßnahmen, die es ermöglichen sollen, das erforderliche technologische Know-how weiterzugeben sowie die wirtschaftlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen für den effizienten Einsatz und die Weiterentwicklung der weitergegebenen Technologien zu schaffen." (Agenda 21, Kapitel 34.4).