Flüsse

Die Berchtesgadener Ache in den Alpen. Berchtesgadener Ache

Wasserstand und Abfluss sind die wichtigsten Parameter in der quantitativen Hydrologie.
Sie sind nicht nur unverzichtbare Grundlage für sämtliche Planungsleistungen in der Wasserwirtschaft, sondern werden von einer Vielzahl von Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen nachgefragt. Wasserstand und Abfluss werden in Bayern derzeit an rund 560 Pegeln gemessen.

Wassertemperaturdaten von oberirdischen Gewässern werden zum Bearbeiten und Erstellen von hydrologischen Anfragen und Fachgutachten in der Wasserwirtschaft benötigt. Das Wassertemperaturmessnetz an Flüssen in Bayern umfasst derzeit 118 Messstellen.

Im Schwebstoffmessnetz sind aktuell 41 Messstellen integriert, an denen kontinuierlich die Schwebstoffkonzentration erfasst wird. Die weiteren Schwebstoffgrößen Fracht, Transport und Abtrag werden daraus abgeleitet. Die hierbei gewonnenen Ergebnisse dienen der Beurteilung wasserwirtschaftlicher und wasserbaulicher Fragestellungen und der Überwachung des Feststoffhaushalts.

Neben diesen quantitativen Messungen werden die Fließgewässer auch im Hinblick auf die Gewässerqualität untersucht. Dabei werden sowohl chemische und chemisch-physikalische Messungen vorgenommen als auch biologische Untersuchungen. Neben den 38 Überblicksmessstellen werden im Kontext der Wasserrahmenrichtlinie mehr als 1.000 Messstellen untersucht.