Flächenmanagement-Datenbank: praktische Hilfe für Kommunen

Wie kann das Bauen auf der "grünen Wiese" eingedämmt werden? Wie lassen sich potenziell nutzbare Flächen im Ort ermitteln und wie kann man diese Potentiale wieder einer Nutzung zuführen? Seit 2009 steht den bayerischen Kommunen mit der Flächenmanagement-Datenbank (FMD) ein kostenloses Tool zur Verfügung, das ihnen den Umgang mit Innenentwicklungspotenzialen im Ort deutlich erleichtert.

Entwickelt und erprobt wurde die Datenbank in einem Modellprojekt des Bayerischen Landesamts für Umwelt in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen im Freistaat. Seitdem wurde sie mehrfach überarbeitet – und wird mittlerweile auch außerhalb Bayerns, aktuell in Hessen und Niederösterreich, genutzt.

Ein Tool, viele Möglichkeiten

Mithilfe der Datenbank lassen sich Flächen, die potenziell neu bebaut werden können, erfassen und verwalten. Dazu gehören Baulücken und Brachflächen, aber auch Leerstände und Althofstellen.

Startmaske der Flächenmanagement-DatenbankBild vergrössern Startmaske der Flächenmanagement-Datenbank

Außerdem hilft das Tool dabei, Fragebögen für eine Befragung der Eigentümerinnen und Eigentümer zu erstellen und die Rückmeldungen auszuwerten. Zudem können Kommunen für zum Verkauf stehende Flächen oder Gebäude einfach und schnell Steckbriefe erstellen. Diese können in Grundstücks- und Immobilienbörsen angeboten werden, um so zu einer Aktivierung der Innenentwicklungspotentialen beizutragen.

Die Datenbank hilft Kommunen auch, die Innenentwicklung zu dokumentieren und langfristig zu planen. So kann die FMD auf der Basis von statistischen Kennwerten einen Schätzwert errechnen, wie groß der künftige Bedarf an Wohnbauland in der eigenen Kommune sein wird.

Die neue FMD 4.0

Die FMD 4.0 wurde inhaltlich weiterentwickelt, an die Datenschutzgrundverordnung angepasst und technisch aktualisiert. Alle bisherigen Grundfunktionen sind nach wie vor in der Anwendung enthalten.

Die Benutzerfreundlichkeit der FMD wurde weiter ausgebaut, indem bestehende Arbeitshilfen für ein aktives Flächenmanagement überarbeitet und neue ergänzt wurden. Zudem ist die Kompatibilität zum Vitalitäts- Check (VC) der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung verbessert worden, was die Praxistauglichkeit der FMD für die Kommunen weiter steigert und die Anwendungsmöglichkeiten erhöht. Ergänzt wird die neue FMD um einen IT-Support bei EDV- technischen Problemen.

Download der Datenbank

Unter folgendem Link können Sie die Flächenmanagement-Datenbank herunterladen:

Hinweise zur Installation

  1. Laden Sie die Flächenmanagement-Datenbank herunter. Es handelt sich um eine gezippte Datei.
  2. Entpacken Sie die ZIP-Datei in das Verzeichnis, in dem die Flächenmanagement-Datenbank installiert werden soll.
  3. Es wird automatisch ein Verzeichnis "FMD40" angelegt. In diesem Verzeichnis befindet sich die Datei "FMD40.mdb". Mit dieser können Sie die Datenbank starten.

Wenn Sie Probleme mit der Installation oder Inbetriebnahme der Flächenmanagement-Datenbank haben, finden Sie in den Installationshinweisen weitere Hilfestellungen:

Hinweise zum Update auf Version 4.0

Wenn Sie eine frühere Version der Flächenmanagement-Datenbank aktualisieren möchten, folgen Sie bitte der Anleitung in den Installationshinweisen.

Hinweise zur Bedienung

In der folgenden Datei finden Sie Erläuterungen zu den Grundfunktionen und Modulen der FMD, sowie Hilfestellungen zur Anwendung und der praktischen Arbeit mit der FMD:

Sollten Sie trotz der Installations- und Anwendungshinweise Probleme mit der Inbetriebnahme oder Durchführung haben, wird für die neue FMD auch ein IT- Support angeboten.
Um dieses Angebot zu nutzen, wenden Sie sich bitte mit einer Beschreibung Ihres Anliegens per Email an Flächensparen.

Für eine Beantwortung Ihrer Anfrage geben Sie bitte zusätzlich folgende drei Informationen an:

  1. Windows Betriebssystem, auf der die FMD läuft
  2. MS Access- Version, die Sie verwenden (32- oder 64- Bit Version, Vollversion oder Runtime)
  3. mögliche systemtechnische Aktualisierungen im Kontext der aufgetretenen FMD Probleme.

Für diese Maßnahme steht lediglich ein begrenztes Budget zur Verfügung.