Monitoring von Bären

Braunbär Braunbär; Foto: Dr. Walter Joswig

Hinweise auf Bären werden nach den sogenannten SCALP-Kriterien bewertet.

Die SCALP-Kriterien sind als Grundlage für ein standardisiertes Monitoring von einer alpenweiten Expertengruppe ausgearbeitet worden und werden auch weiterhin fachlich weiterentwickelt. Die Abkürzung steht für ""Status and Conservation of the Alpine Lynx Population". Die Methodik wird europaweit für das Monitoring der großen Beutegreifer verwendet. Sie teilt Meldungen nach deren Überprüfbarkeit ein und unterscheidet drei Stufen:

  • C1: Fakten, Nachweise ("hard facts"): Lebendfang, Totfund, genetischer Nachweis, Foto, Telemetrieortung
  • C2: Bestätigte Hinweise ("soft facts – confirmed"): durch eine erfahrene Person bestätigte Ereignisse wie Riss oder Spur
  • C3: Nicht bestätigte Hinweise ("soft facts – unconfirmed"): Ereignisse, die nicht überprüft wurden bzw. in der Regel nicht überprüfbar sind (zum Beispiel Beobachtungen, Rufe)

Nicht immer können Hinweise abschließend beurteilt werden.

Nachweise zu Bären in Bayern ab 2019

Folgende Nachweise und bestätigte Hinweise aus den Landkreisen Oberallgäu und Garmisch-Partenkirchen liegen seit 2019 vor:

Nachweistabelle Bären 2019
Datum Nachweis / bestätigter Hinweis Landkreis
27.04.2020 Bestätigung von Spurenhinweisen Garmisch-Partenkirchen
08.03.2020 Bestätigung von Spurenhinweisen Garmisch-Partenkirchen
04.03.2020 Fotofallennachweis Garmisch-Partenkirchen
02.03.2020 Bestätigung von Spurenhinweisen Garmisch-Partenkirchen
15.02.2020 Bestätigung von Spurenhinweisen Garmisch-Partenkirchen
23.10.2019 Fotofallennachweis Garmisch-Partenkirchen
01.10.2019 Bestätigung Losungsfund Oberallgäu