Vogelmonitoring

Ornithologinnen bei der Wasservogelzählung Bild vergrössern Ornithologinnen bei der Wasservogelzählung (Monitoring rastender Wasservögel); Foto: Stefan Kluth

Umweltbeobachtung ist ein seit 2009 im Bundesnaturschutzgesetz festgeschriebener Auftrag, um Verpflichtungen aus internationalen Vereinbarungen wie der Vogelschutz-Richtlinie, der Ramsar- oder Bonner Konvention auf eine fachlich fundierte Grundlage zu stellen. Hierzu wurden Indikatorensysteme entwickelt, die den Zustand der Umwelt und Biodiversität beurteilen helfen und mit deren Hilfe auf die Ursachen von Veränderungen geschlossen werden kann. Darüber hinaus gibt es verschiedene, meist auf ehrenamtlicher Mitarbeit basierende Monitoring-Programme, von denen das "Monitoring häufiger Brutvögel", das "Monitoring seltener Vogelarten" sowie das "Monitoring rastender Wasservögel" die wichtigsten sind. Diese fachlich aufeinander abgestimmten Monitoring-Programme werden vom Bayerischen Landesamt für Umwelt im Rahmen einer Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung Vogelmonitoring (VVV) koordiniert und in der Regel in enger Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. und anderen ornithologischen Arbeitsgruppen durchgeführt.

Ergebnisse zu den Untersuchungen werden in den jährlich erscheinenden Berichten zum Vogelmonitoring des Bundesamtes für Naturschutz veröffentlicht.

Seit 2020 setzt das Bayerische Landesamt für Umwelt im Zuge des Projektes "Einsatz von Drohnen im Natur- und Artenschutz und bei der Wildtierrettung" auch Drohnen für Monitoringaufgaben wie der Zählung von Vogelkolonien ein.