Stand Ende 1. Quartal 2025 gibt es in der Karla.Natur-Datenbank über 3,35 Millionen Artnachweise an rund 400.000 Fundorten. Bedingt durch die unterschiedlichen Datenquellen ist die Verteilung der Daten zwangsläufig hinsichtlich ihrer Eigenschaften (Aktualität, Lagegenauigkeit) sehr heterogen. Die nebenstehende Grafik zeigt an ausgewählten Artengruppen, wie sich die Anzahl der Artnachweise und Fundorte auf die Artengruppen verteilen und wie sich innerhalb der Jahre 2015 bis 2022 der Datenzuwachs gestaltete.
Anzahl der Artnachweise und der Fundorte ausgewählter Artengruppen im Vergleich der Jahre 2015 und 2022
Beispielhaft hierzu einige Erläuterungen:
Schmetterlinge
Mit Abstand die meisten Nachweise. Artengruppe ist relativ groß und gut zu erfassen und wird bei vielen Kartierungen berücksichtigt, dies gilt insbesondere für die Tagfalter. Viel Sammlungsmaterial vorhanden, Informationsschub durch den Tagfalteratlas und die Aufnahme der Daten aus verschiedenen Online-Portalen.
Vögel
Trotz relativ großer Artenzahl, einfacher Beobachtungsmöglichkeit und vieler Vogelfreunde relativ wenige Daten. Sehr viele ehrenamtliche Tätige nutzen andere Eingabeportale (wie ornitho.de), Daten stehen der Naturschutzverwaltung eingeschränkt zur Verfügung.
Säugetiere
Die relativ hohe Anzahl an Nachweisen geht vor allem auf die intensive Beschäftigung mit Fledermäusen zurück.
Käfer
Extrem artenreiche Gruppe, aber nur wenige Nachweise, da seltener Kartierungen beauftragt werden und es nur wenige ehrenamtliche Experten gibt.
Pflanzen
Botanische Angaben sind in der Karla.Natur-Datenbank stark unterrepräsentiert, da der Großteil der Meldungen in das Projekt "Flora von Bayern" einfließt.
