Stand Ende 2025 gibt es in der Karla.Natur-Datenbank über 3,35 Millionen Artnachweise an rund 400.000 Fundorten. Auch bedingt durch die unterschiedlichen Datenquellen sind die Daten hinsichtlich Aktualität, Lagegenauigkeit, Untersuchungsintensität etc. sehr heterogen.

Die folgende Grafik zeigt die Verteilung der Artnachweise ausgewählter Artengruppen im Jahr 2020 und den jeweiligen Datenzuwachs bis zum Jahr 2025.

Erläuterungen in einer seperaten Datei Anzahl der Artnachweise ausgewählter Artengruppen im Vergleich der Jahre 2020 und 2025

Beispielhaft hierzu einige Erläuterungen:

Schmetterlinge

Mit Abstand die meisten Nachweise. Artengruppe ist relativ groß und gut zu erfassen und wird bei vielen Kartierungen berücksichtigt, dies gilt insbesondere für die Tagfalter. Viel Sammlungsmaterial vorhanden, Informationsschub durch den Tagfalteratlas und die Aufnahme der Daten aus verschiedenen Online-Portalen.

Vögel

Trotz relativ großer Artenzahl, einfacher Beobachtungsmöglichkeit und vieler Vogelfreunde relativ wenige Daten. Sehr viele ehrenamtliche Tätige nutzen andere Eingabeportale (wie ornitho.de), Daten stehen der Naturschutzverwaltung eingeschränkt zur Verfügung.

Säugetiere

Die relativ hohe Anzahl an Nachweisen geht vor allem auf die intensive Beschäftigung mit Fledermäusen zurück.

Käfer

Extrem artenreiche Gruppe, aber nur wenige Nachweise, da seltener Kartierungen beauftragt werden und es nur wenige ehrenamtliche Experten gibt.

Pflanzen

Botanische Angaben sind in der Karla.Natur-Datenbank stark unterrepräsentiert, da der Großteil der Meldungen in das Projekt "Flora von Bayern" einfließt.