Trendauswertung der gemessenen mittleren Abflüsse des Sommerhalbjahres am Pegel Hofkirchen für die Jahre 1931 bis 2025 - Erklärung Bild - TXT
Will man feststellen, ob sich der Klimawandel auf den Wasserhaushalt auswirkt, reicht das Bauchgefühl nicht aus. Um das allgemeine Abflussgeschehen von Fließgewässern wie Flüssen und Bächen zu beurteilen, führt man Messungen durch und ermittelt aus den Messwerten für die Vergangenheit sogenannte hydrologische Kennwerte. Diese beschreiben das typische Verhalten eines untersuchten Gewässers in Bezug auf bestimmte Zeitabschnitte. Für den Bereich der Oberflächengewässer gibt es beispielsweise Kennwerte zur mittleren Abflussmenge, zu extremen Hochwasserabflussmengen oder zur Häufigkeit niedriger Abflüsse. Details fasst das nachfolgende Dokument zusammen.
- Hydrologische Kennwerte - PDF
Methodische Betrachtung von Vergangenheit und Zukunft
Um zu erkennen, ob sich die Kennwerte eines spezifischen Gewässers oder Flusseinzugsgebiets im Laufe der Jahre deutlich verändert haben, oder ob die gemessenen Schwankungen natürlich sind, werden statistische Methoden zur Trendanalyse angewendet. Genaueres dazu beschreibt die Unterseite "Ermittlung des Langzeitverhaltens" dieser Website.
Wie der Wasserhaushalt eines Flussgebiets in Zukunft aussehen kann oder welche Abflusswerte erreicht werden können, lässt sich mit Hilfe von Klimaprojektionen und Wasserhaushaltsmodellen abschätzen. Darauf gehen die Unterseiten "Wasserhaushaltsmodellierung" und "Projektion des zukünftigen Wasserhaushalts" ein.
