Infothek zum Thema Hochwasserrisiko

Als Flussanwohner ist die Wahrscheinlichkeit, ein 100jähriges oder extremes Hochwasser zu erleben, relativ hoch. Und eine gute Vorbereitung auf ein Hochwasserereignis kann viele Schäden vermeiden. Suchen Sie daher nach weiteren Informationen zum Thema Hochwasser und wie Sie sich selber schützen können? Oder möchten Sie gerne erfahren, was international im Bereich Hochwasser getan wird? Oder fragen Sie sich, wer der richtige Ansprechpartner für Ihre Belange ist?

Die folgende Zusammenstellung von Informationen soll Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Fragen zu beantworten.

Informationsdienste und Umgang mit Hochwasser

Um möglichst gut auf Hochwasserereignisse vorbereitet zu sein, vorsorgende Maßnahmen zu treffen und zu wissen, was im Hochwasserfall zu tun ist, sind grundlegende Informationen nötig. Der Freistaat Bayern stellt über folgende Dienste auf landesweiter Ebene Informationen bereit:

  • Bei akuter Hochwassergefahr warnt der Hochwassernachrichtendienst.
  • Informationen zu Überschwemmungsgebieten in Bayern sind im Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete (IÜG) und im Umweltatlas Bayern bereitgestellt.
  • Automatische Gefahrenwarnungen über Hochwasser, Gewitter, Lawinen und Überschreitungen von Ozon-Grenzwerte sowie andere nützlich Umweltinformationen erhalten Sie über die Umweltinfo App des Bayerischen Staatsministeriums direkt auf Ihr Smartphone:

Im Zusammenhang mit einem nachhaltigen Hochwasserrisikomanagement werden von der Bayerischen Wasserwirtschaft viele Maßnahmen umgesetzt. Gleichzeitig müssen aber auch Sie als Bürgerinnen und Bürger Ihre Verantwortung im Umgang mit Hochwasser wahrnehmen und eigene Vorsorgemaßnahmen treffen. Folgende Seiten informieren Sie und geben Hilfestellung für einen planvollen Umgang mit Hochwasser:

Weitere Informationsmaterialien

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat zur Information der Öffentlichkeit und anderen interessierten Stellen während des 1. Bearbeitungszyklus verschiedene Informationsmaterialen (Publikationsshop des Geschäftsbereichs) entworfen. Sie fassen die Vorgehensweise bei der Umsetzung des Risikomanagements zusammen.

Die Internationalen Kommissionen zum Schutz der Donau (ICPDR), des Rheins (IKSR) und der Elbe (IKSE) fördern und koordinieren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im jeweiligen gesamten Einzugsgebiet.

Die Flussgebietsgemeinschaften koordinieren deutschlandweit das Hochwasserrisikomanagement an der Donau, Rhein und Elbe.

Die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie wurde 2007 erlassen. Informationen zu Hintergründen und Umsetzung stellt die EU bereit.

Im föderalen Deutschland muss bei der Umsetzung wasserbezogener EU-Richtlinien eine enge Kooperation zwischen Institutionen von Bund und Ländern gewährleistet werden. Über das nationale Kommunikations- und Berichtsportal WasserBLIcK wird die elektronische Berichterstattung Deutschlands an die EU abgewickelt.