Fließgewässer und ihre Auen sind sensible Lebensräume für eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten. Damit wir die Schönheit und Vielfalt unserer Bäche und Flüsse auch in Zukunft genießen können, ist von Erholungssuchenden beim Aufenthalt in der Natur grundsätzlich Vor- und Rücksicht geboten.
Ein naturverträglicher Umgang mit unseren Gewässern bedeutet, Aktivitäten zu vermeiden, die Tiere und Pflanzen stören und die Umwelt verschmutzen. Müll, Lärm und Rauch strapazieren die empfindlichen Lebensräume im und am Gewässer, aber auch Anwohnerinnen und Anwohner.
Auch im Hinblick auf die Gefahren im und am Wasser sind Eigenverantwortung und ein erhöhtes Risikobewusstsein wichtig. Erholungssuchende sollten sich vorab über mögliche Gefahren und geltende Verhaltensregeln informieren und sich vor Ort umsichtig verhalten.
DOs and DON'Ts
- Rücksicht auf andere Erholungssuchende nehmen
- Einrichtungen und Informationstafeln pfleglich behandeln
- Möglichst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder ÖPNV unterwegs
- Auf befestigten Wegen bleiben
- Verhaltensregeln zum Schutz der Natur beachten, z. B. Schonzeiten für Fische oder Mindestwassertiefen
- Ausreichend Abstand zu den Rückzugsgebieten geschützter Vogelarten einhalten, z. B. Schilfzonen, Kiesbänke und Feuchtwiesen
- Leinenpflicht für Hunde beachten
- Müll wieder mitnehmen
- Lärm vermeiden
- Ausrüstung reinigen, um die Ausbreitung gebietsfremder Arten oder Krankheiten, wie der Krebspest, zu vermeiden
- Vorab über aktuelle Extremsituationen wie Hoch- oder Niedrigwasser informieren
- Gefährliche Stellen meiden, z. B. Steilufer und wasserbauliche Anlagen
- Auf Strömung, Wassertiefe und Totholz achten
- Hinweis- und Warnschilder beachten, z. B. bei Badeverbot
- Bei Hochwasser Gewässer und Ufer meiden: Lebensgefahr!
- Kein Wasser schlucken und nach Niederschlägen nicht ins Gewässer: Schwankende Wasserqualität
- Zugefrorene Fließgewässer nicht betreten: Einbruchgefahr!
