Die umfassendste Bearbeitung der Roten Listen der Tierarten Bayerns stammt aus dem Jahr 2003. Auf der Grundlage von Gefährdungsanalysen für mehr als 16.000 Tierarten wurden über 50 Einzellisten erstellt. 200 Experten hatten mitgewirkt, das in der Naturschutzpraxis unverzichtbar gewordene Instrument der Roten Liste dem damaligen Kenntnisstand gemäß anzupassen. Für einige Tiergruppen konnten 2003 erstmalig Rote Listen erarbeitet werden.
In der seit 2016 stattfindenden Aktualisierung der Roten Listen der Tierarten Bayerns wurden die Wirbeltiere, Weichtiere und etliche Insektengruppen überarbeitet. Weitere Artengruppen sind in Vorbereitung.
Beim Vergleich mit Vorgängerfassungen sind methodische Änderungen nach dem Vorbild der bundesweiten Roten Listen zu beachten.
Die Roten Listen ab 2016 (einschließlich den Kriterien der Regionalisierung) stehen auch als Download (Excel-Dateien) zur Verfügung.
