(bearbeitet) von Peter Karasch und Dr. Christoph Hahn
In Bayern kommen fast 5.000 Arten Großpilze – dazu zählen alle Pilze deren Fruchtkörper eine Größe von 1 mm überschreitet – vor, mehr als in jedem anderen Bundesland. Davon sind mehr als 1.500 Arten mehr oder weniger gefährdet. Ein Grund für diese große Anzahl an Großpilzen ist die große Vielfalt der bayerischen Naturräume.
Die hohe Diversität der bayerischen Pilzflora bedingt zwangsläufig Kenntnislücken bezüglich einiger Artengruppen. Viele Pilzarten sind schwer bestimmbar und nur von wenigen Experten zweifelsfrei anzusprechen.
Aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt der vorgestellten Roten Liste der Pilze Bayerns auf den Großpilzen und hier im Speziellen auf Arten, die als gut bearbeitet gelten oder über die genaue Aussagen von Spezialisten greifbar sind.
Mycena radicifer – Hauhechel Helmling, die Art gilt in Bayern als „Vom Aussterben bedroht (Kategorie 1);
Foto: Matthias Dondl
Rosenroter Saftling (Porpolomopsis calyptriformi) - eine Art, die sowohl auf der Roten Liste Deutschland, als auch auf der Roten Liste Bayern in der Kategorie 1 als „Vom Aussterben bedroht“ geführt wird; Foto: Matthias Dondl
