Straßenverkehrslärm

Umfrageergebnis des Umweltbundesamts für das Jahr 2018: Balkendiagramm zur Darstellung der durch Lärm belästigten Bevölkerungsanteile in Prozent: Schienenverkehrslärm 35%, Flugverkehrslärm 42%, Industrie- und Gewerbelärm 42%, Lärm von Nachbarn 60%, Straßenverkehrslärm 75% Umfrageergebnis des Umweltbundesamts für das Jahr 2018

Etwa drei Viertel der Bevölkerung gaben in einer Umfrage des Umweltbundesamtes (UBA) an, sich durch Straßenverkehrslärm belästigt zu fühlen (Quelle: UBA 2019). Straßen sind daher Lärmquelle Nummer 1 und führen ebenso wie Schienenverkehrswege - im Gegensatz zu Gewerbe-und Industriegebieten - insbesondere in den Siedlungsgebieten zu einer weitreichenden Verlärmung.

Der Verkehrs-Lärmschutz ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Beim Neubau von Straßen (Lärmvorsorge) gelten die Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV). Davon zu unterscheiden ist die Lärmsanierung an bestehenden Straßen. Durch eine vorausschauende Planung kann der Lärmschutz besonders effektiv realisiert werden.