Gefahrenhinweiskarte Schwäbisch-Fränkischer Jura

Projekttitel

Gefahrenhinweiskarte Jura
Gefahrenhinweiskarte Jura2

Finanzierung:
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Kofinanzierung durch EFRE-Mittel der Europäischen Union (Gefahrenhinweiskarte Jura)

Projektname

Projekt "Georisiken im Klimawandel – Gefahrenhinweiskarte Jura"

Kurzbeschreibung und Zielsetzung

Kartenausschnitt mit den bereits bearbeiteten und den in Arbeit befindlichen Landkreisen (LIF, KU, BA, BT, FO, ER, NEW, LAU, AS, SAD, NM, RH, WUG, AN, DON, EI, KEH, R, DLG, ND). Bild vergrössern Das Projekt wird bis Ende 2020 abgeschlossen, wobei die Bearbeitung schrittweise nach Landkreisen erfolgt

Der Schwäbisch-Fränkische Jura stellt mit seinen tiefen, engen Felstälern und mit der innerhalb dieser Täler vorzufindenden Siedlungsstruktur eine sensitive Region dar. Immer wieder kommt es zu "Naturgefahren-Ereignissen" wie Steinschlägen, Rutschungen oder Erdfällen, die Straßen und Wege, nicht selten auch Wohnhäuser und andere wichtige Infrastruktureinrichtungen betreffen.

Mit dem Projekt "Gefahrenhinweiskarte Jura" findet das ursprünglich in der Alpenkonvention für die Alpenlandkreise geforderte Anliegen, durch geogene Naturgefahren (Steilschlag, Felssturz, Rutschungen und Erdfälle) potenziell gefährdete Gebiete in Karten auszuweisen, im Schwäbisch-Fränkischen Jura seine Fortsetzung. Damit sind die gegenüber Geogefahren sensibelsten Gebiete Bayerns derzeit in Bearbeitung und liegen für den Jura bis spätestens 2020 flächendeckend vor.

Projektgebiet

Das Projektgebiet "Gefahrenhinweiskarte Jura" umfasst im Wesentlichen alle Gebietsanteile der Landkreise nördlich der Donau, in denen jurassische Gesteine zu finden sind. In der ersten Projektphase wurden im Zeitraum von 2010 - 2015 unter Kofinazierung des Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung (EFRE) die Landkreise Lichtenfels, Kulmbach, Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Neumarkt i.d. Opf., Regensburg, Kelheim und Eichstätt bearbeitet. In der seit Januar 2016 begonnen zweiten Projektphase findet der Lückenschluss im Schwäbisch-Fränkischen Jura statt. Bearbeitet werden die betroffenen Gebiete in Erlangen, Erlangen-Höchststadt, Neustadt a.d. Waldnaab, Nürnberger Land, Roth, Amberg, Amberg-Sulzbach, Schwandorf, Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen, Neustadt a.d. Donau, Donau-Ries und Dillingen a.d. Donau.

Laufzeit und Projektbeteiligte

Gefahrenhinweiskarte Jura – August 2010 bis Dezember 2015

  • Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Lehrstuhl für Physische Geographie
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Geographie und Geologie
  • Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Angewandte Geologie
  • Firma GEOTEST AG, Davos, Schweiz
  • Bayerisches Landesamt für Umwelt

Gefahrenhinweiskarte Jura 2 – Januar 2016 bis Dezember 2020

  • Bayerisches Landesamt für Umwelt

Projektleitung

Peter Thom, Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat 102

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