Schwebstoffmonitoring

Seit 2002 werden Schwebstoffe an ausgewählten Fließgewässern entweder mit einer Hochleistungszentrifuge oder mit Hilfe von Schwebstoffsammelkästen gewonnen. Mit der auf einem Anhänger montierten Zentrifuge kann direkt an das Gewässer gefahren werden, die Probenahmedauer beträgt bei einem Wasserdurchsatz von ca. 1 Kubikmeter pro Stunde zwischen 5 und 16 Stunden. Schwebstoffsammelkästen dagegen werden mehrere Wochen in das Gewässer eingebracht, wobei sich die Schwebstoffe aus dem durchströmenden Wasser absetzen.

Das Probenmaterial wird auf gut akkumulierende Stoffgruppen wie z.B. Schwermetalle, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), zinnorganische Verbindungen, bromierte Flammschutzmittel, Alkylphenole, Weichmacher oder ausgewählte Duftstoffe untersucht.

Mit wiederholten Untersuchungen an ausgewählten Messstellen kann die gemäß Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bestehende Verpflichtung für ein Trendmonitoring für gut an Schwebstoffe akkumulierende prioritäre Stoffe an den großen bayerischen Gewässern erfüllt werden.

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