Flüsse

Die Sächsische Saale. Sächsische Saale, Wegebrücke bei Rudolphstein; Foto: Claudia Hauenschild, Wasserwirtschaftsamt Hof

Wasserstand und Abfluss sind die wichtigsten Parameter in der quantitativen Hydrologie.
Sie sind nicht nur unverzichtbare Grundlage für sämtliche Planungsleistungen in der Wasserwirtschaft, sondern werden von einer Vielzahl von Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen nachgefragt. Wasserstand und Abfluss werden in Bayern derzeit an rund 560 Pegeln gemessen.

Wassertemperaturdaten von oberirdischen Gewässern werden zum Bearbeiten und Erstellen von hydrologischen Anfragen und Fachgutachten in der Wasserwirtschaft benötigt.

An den Messstellen im Schwebstoffmessnetz wird kontinuierlich die Schwebstoffkonzentration erfasst. Die weiteren Schwebstoffgrößen Fracht, Transport und Abtrag werden daraus abgeleitet. Die hierbei gewonnenen Ergebnisse dienen der Beurteilung wasserwirtschaftlicher und wasserbaulicher Fragestellungen und der Überwachung des Feststoffhaushalts.

Neben diesen quantitativen Messungen werden die Fließgewässer auch im Hinblick auf die Gewässerqualität untersucht. Dabei werden sowohl chemische und chemisch-physikalische Messungen vorgenommen als auch biologische Untersuchungen. Neben den Überblicksmessstellen werden im Kontext der Wasserrahmenrichtlinie mehr als 1.000 Messstellen untersucht.