Ultrafeine Partikel (UFP) - Kontinuierliche Messungen

Im Rahmen des Projektes "Kontinuierliche Messung ultrafeiner Partikel in der Umwelt" werden im Zeitraum von 2020 bis 2022 Messstationen zur kontinuierlichen physikalischen Charakterisierung ultrafeiner Partikel (UFP) aufgebaut. Ziel ist es, an Standorten UFP zu messen, die für große Bevölkerungsgruppen repräsentativ sind. Damit wird eine Datenbasis zur Bewertung der Auswirkungen von UFP auf die Bevölkerung geschaffen. Erkenntnisse für eine wissenschaftlich fundierte Risikoabschätzung sollen in einem geplanten Projektverbund gewonnen werden (siehe weiterführende Informationen).

Für die UFP-Risikobewertung sind bevölkerungsbasierte Gesundheitsstudien notwendig, die in Bayern u. a. in Augsburg, München und Regensburg mit der GINI-Studie, LISA-Studie und NAKO-Studie durchgeführt werden (siehe weiterführende Informationen). Diese Städte wurden als UFP-Messstandorte ausgewählt. Um die UFP-Risikoabschätzung von anderen bereits reglementierten Luftschadstoffen abzugrenzen, werden Messwerte von (vor)städtischen Hintergrundstandorten des Lufthygienischen Landesüberwachungssystems Bayern (LÜB) herangezogen. In Augsburg und München werden vorhandene LÜB-Hintergrundstandorte mit UFP-Messcontainern ergänzt. Da in Regensburg keine LÜB-Station mit der entsprechenden Klassifikation vorhanden ist, wird dort ein neuer Messstandort eingerichtet.

Messgrößen in Augsburg (LfU), München (Johanneskirchen) und Regensburg (Universität)

  • UFP-Größenverteilung
  • UFP-Gesamtanzahl
  • Feinstaubmasse (PM10, PM2,5, PM1)
  • Rußkonzentration
  • Stickstoffdioxid und Ozon
  • Druck, Globalstrahlung und Niederschlag
  • Feuchte, Temperatur, Windgeschwindigkeit und Windrichtung