Via GeoAlpina – Roter Weg

Hinweisschild auf die Via Alpina an einem BaumBild vergrössern Hinweis auf die Via Alpina

Der Rote Weg der Via Alpina verbindet alle acht Alpenländer von Triest bis Monaco. Durch Bayern verlaufen zwei kurze Abschnitte im Wettersteingebirge (2 Etappen, 30 Kilometer, 1.700 Höhenmeter) und im Oberallgäu (4 Etappen, 90 Kilometer, 4.200 Höhenmeter).

Die Route verläuft im Wetterstein-Gebiet überwiegend im namensgebenden Wettersteinkalk. Besonders hervorzuheben ist hier der hochalpine Charakter mit dem sehr tief eingeschnittenen Reintal. Vor allem die verschiedenen landschaftsgestaltenden Aspekte der Erosion (Schutthalden, Bergstürze, Muren, Verkarstung, etc.) lassen die Dynamik des Werdens und Vergehens von Gebirgen erkennen.

Abendstimmung in den BergenBild vergrössern Abendstimmung am Aussichtspavillion am Schachen: Blick ins Reintal, auf Hochblassen und die Alpspitze (ganz rechts)

In den Allgäuer Alpen verläuft die Route aus geologischer Sicht zunächst in den Nördlichen Kalkalpen, im Bereich Oberstdorf in der Flyschzone und zum Schluss wieder in den Nördlichen Kalkalpen. Highlights sind spektakuläre Faltenbildungen (Wiedemerkopf), deutlich erkennbare Deckenüberschiebungen (Grenze Allgäu-/Lechtaldecke) und fantastische Ausblicke auf die typischen Allgäuer Steilgrasberge (Höfats), deren Entstehung in der Geologie (mergelige Gesteine der Allgäu-Formation) begründet liegt.

Wettersteingebirge

Geologische Beschreibungen der Via Alpina-Etappen

Varianten – Unsere Empfehlungen für Rundwege

Via GeoAlpina im UmweltAtlas Bayern

Im UmweltAtlas Bayern finden Sie die Etappen der Via GeoAlpina, Auch sind Boden- und GeoLehrpfade, GeoUntertage-Schauobjekte, und GeoMuseen sichtbar eingestellt. Geotope und GeoParks können Sie unter "Meine Inhalte" sichtbar machen.

Weitere Themen können Sie unter "Inhalt" oder "Inhalt wechseln" (z.B. Geologische Karten "Inhalt wechseln" > "Geologie") hinzufügen.

Weitere geotouristische Angebote am Rande der Via GeoAlpina