Via GeoAlpina – Violetter Weg

Der Violette Weg der Via Alpina führt vom Triglav in Slowenien nach Oberstdorf. In seinem bayerischen Abschnitt folgt er weitgehend dem Maximiliansweg, der an die Alpenüberquerung des bayerischen Königs Maximilian II im Jahr 1858 erinnert. Er verläuft von Ost nach West - mit kleinen Passagen in Österreich - durch den gesamten bayerischen Alpenraum, vom Nationalpark Berchtesgaden über die Chiemgauer Alpen, die Bayerischen Voralpen und die Ammergauer Alpen bis ins Allgäu. Die 27 Etappen umfassen eine Länge von 450 Kilometern bei einem Höhenunterschied von 28.000 Metern.

Blick über den Chiemsee auf die KampenwandBild vergrössern Eine der Etappen des Violetten Weges der Via Alpina verläuft über die Kampenwand (Bildmitte)

Aus geologischer Sicht verläuft der Weg in der großtektonischen Einheit der Nördlichen Kalkalpen, aber in verschiedenen Deckenniveaus, die sich durch verschiedenen Gesteinsinhalt und tektonischen Baustil unterscheiden.

Highlights sind die Berchtesgadener Alpen mit den plateauartigen Bergstöcken des Steinernen Meeres und der Reiteralm sowie den bekannten Sehenswürdigkeiten Königssee und Watzmann. Bekannte Voralpenberge wie Kampenwand, Rotwand, Benediktenwand liegen am Weg, ebenso die Königsschlösser Linderhof und Neuschwanstein.

Der Weg endet in den Allgäuer Hochalpen mit ihrem Wechsel zwischen Gras- und Felshängen.