Landwirtschaft und Grundwasserschutz

Projekttitel

Landwirtschaft und Grundwasserschutz in den Gebieten Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg a.d. Laaber.

Anlass

Die Gemeinde Hohenthann weist die höchste Schweinemastdichte in ganz Bayern auf. Im Jahr 2010 erhielt die Gemeindeverwaltung vermehrt Beschwerden der Bevölkerung über Geruchsbelästigungen, Belastungen durch die vermehrte Nutzung übergroßer landwirtschaftlicher Fahrzeuge im Straßenverkehr und die steigenden Nitratbelastungen im Grundwasser. Nach einem Vorläuferprojekt "Landwirtschaft – Trinkwasserschutz – Wohnen" wurde 2014 das Pilotprojekt "Landwirtschaft und Grundwasserschutz in den Gebieten Hohenthann, Pfeffenhausen und Rottenburg a.d. Laaber" gestartet, um einen flächendeckenden Grundwasserschutz bei intensiver Landwirtschaft zu erzielen.

Untersuchungsgebiet

Kartenausschnitt des Projektgebietes, nördlich von LandshutBild vergrössern Projektgebiet

Das Untersuchungsgebiet liegt nördlich von Landshut im Regierungsbezirk Niederbayern und umfasst eine Fläche von 234 km2. Die Gemeinde Hohenthann, der Markt Pfeffenhausen und die Stadt Rottenburg an der Laaber bilden das Kerngebiet des Projektes. Darüber hinaus liegen größere Teile der Märkte Ergoldsbach und Ergolding und der Gemeinde Weihmichl sowie randlich kleinere Bereiche der Gemeinden Neufahrn in Niederbayern und Furth sowie der Märkte Essenbach und Altdorf im Projektgebiet. Das Gebiet ist stark landwirtschaftlich genutzt, der Schwerpunkt liegt in der Veredelung mit Schweinemast und Getreideanbau.

Aktuelles

Die Abschlussberichte werden voraussichtlich im 4. Quartal 2018 veröffentlicht.

Termine

Derzeit keine Termine.