Kraterbildung

  1. Auftreffen eines ein Kilometer großen Steinasteroiden mit einer Einschlagsgeschwindigkeit von etwa 20 km/s auf den Bereich des Albtraufs vor ca. 14,5 Millionen Jahren.
  2. Durchschlagen des bis zu 600 m mächtigen meso- bis känozoischen Deckgebirges; aus der Verdampfung des Asteroiden und des Gesteins im Eindringungskrater entsteht eine Explosionswolke aus Gasen und mitgerissenem, geschmolzenem Material; Gesteinsbrocken und Schmelze werden aus dem Krater herausgeschleudert und bilden einen immer größer werdenden kegelförmigen Vorhang aus Auswurfmaterial.
  3. Nach ca. 2 Minuten steigt der instabile Kraterboden auf und bildet einen zentralen Ring; das teilweise geschmolzene Material wird durch eine Rückfederbewegung und Gasexplosion steil nach oben ausgeworfen; von außerhalb des Kraters beginnt Material einzurutschen, kilometergroße Blöcke werden verkippt.
  4. Ausgeworfenes Gesteinsmaterial fällt als Suevit zurück in den Krater und die nähere Umgebung; Kraterbildung und Ablagerung der Auswurfmassen sind nach ca. 20 Minuten 10 Minuten abgeschlossen.
Dunkles Gesteinsstück (Steinmeteorit) Beispiel eines Asteroiden: Steinmeteorit; vom Allende-Meteoritenschauer, Mexiko, 1969, Rieskrater-Museum