Veranstaltung

Analytik/Stoffe
Monitoring von Schadstoffen in den Alpen

Gemeinsamen Präsentation der 15-jährigen Messreihen durch LfU-Bayern und Umweltbundesamt Österreich

Die Alpen stellen in Europa einen hochwertigen Rückzugsraum für viele Tier- und Pflanzenarten dar. Diese hohe Biodiversität und gleichzeitig sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrungsmittel sollen geschützt werden. Dazu überwachen Bayern und Österreich seit 2005 in einem für Gebirge weltweit einzigartigen Messprogramm den Eintrag von schwer abbaubaren Schadstoffen aus der Luft.

Die Messstationen befinden sich an der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus an der Zugspitze (2.650 m) und am Sonnblick Observatorium am Hohen Sonnblick (3.106 m) in den Hohen Tauern.

Überwacht werden über hundert besonders kritische und in der Regel global reglementierte Schadstoffe wie Organochlorpestizide (beispielsweise Lindan und DDT), Dioxine und halogenierte Flammschutzmittel.

Die Fachtagung „Monitoring von Schadstoffen in den Alpen“ stellt die Ergebnisse der 15-jährigen Messreihen Fachleuten, Entscheidern, Interessenträgern und der interessierten Öffentlichkeit vor.

Die Daten belegen Erfolge einer internationalen Chemikalienregulation und zeigen für noch unregulierte Chemikalien die Notwendigkeit derartiger Frühwarnsysteme.

Beginn und Ende

Mittwoch, 19. Februar 2020, 10:00 - 12:00 Uhr

Preis (in €): Eintritt frei

Anmeldeformular

Veranstaltungsort

Alpines Museum München
Praterinsel 5
80538  München

Veranstalter

Bayerisches Landesamt für Umwelt
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179  Augsburg
Telefon: 08 21/ 9071-0
E-Mail: fachtagungen@lfu.bayern.de
Internet: https://www.lfu.bayern.de/

Weiterführende Informationen

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