Natur, UmweltWissen: Nr. 36 / Montag, 20. Juli 2026

Die 17. Sommerakademie des Netzwerks Technologietransfer Wasser (TTW) fördert internationalen Austausch und praxisnahe Weiterbildung
 

Gruppenfoto mit Teilnehmenden der TTW-Sommerakademie 2026 Gruppenfoto mit Teilnehmenden der TTW-Sommerakademie 2026 (Quelle: LfU)

Vom 20. bis 31. Juli treffen sich rund ein Dutzend junge Ingenieurinnen und Ingenieure aus verschiedenen Ländern in Hof zur Sommerakademie des Bayerischen Landesamts für Umwelt (LfU). Sie nutzen das Praxiswissen und die Erfahrung der bayerischen Verwaltung, um in ihrer Heimat beim Aufbau und bei der Betreuung wirkungsvoller Umweltmanagementsysteme mitzuwirken.

Benno Strehler, Abteilungsleiter für Klimazentrum und Wasserversorgung am LfU, begrüßte am Montag, den 20.7. die 13 internationalen Gäste in der Dienststelle in Hof und wünschte Ihnen zwei interessante und spannende Wochen: „Nur mit einem integrierten Wasserressourcen Management, das ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Belange verbindet, lässt sich Wasser nachhaltig nutzen. Unser Know-How und Praxis Erfahrungen aus Bayern bieten dafür konkrete Anknüpfungspunkte. Der Austausch mit internationalen Nachwuchskräften ist effektive institutionelle Aufbauhilfe und gleichzeitig Jungbrunnen für unsere eigene Arbeit.“

Seit 2008 nahmen 226 junge Ingenieurinnen und Ingenieure an der Seminarreihe teil – überwiegend aus der Ukraine und Belarus, zunehmend auch aus den Balkanstaaten; weitere Herkunftsländer waren etwa Brasilien, Russland, Moldawien, Kasachstan, Syrien, Polen, Iran und Tunesien.

Praxisnah und kompakt: Theorie und Vor-Ort-Einblicke

Das Programm kombiniert die Theorie mit Besichtigungen vor Ort und zeigt so unmittelbar, wie bayerische Umweltverwaltung funktioniert. Vermittelt werden Aufbau und Organisation der Behörden, rechtliche Grundlagen, Abläufe von Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren sowie aktuelle Technik zur Emissionsminderung.

Schwerpunkte sind Wasser- und Abfallwirtschaft; ergänzt werden Themen wie Naturschutz, Immissionsschutz und Landesplanung. Das Schulungsprogramm wird fortlaufend anhand von Feedback weiterentwickelt. Bei der Referentenauswahl wird auf einen ausgewogenen Mix aus Vertreterinnen und Vertretern aller relevanten Umweltbereiche geachtet.

Alle profitieren vom Technologie- und Wissenstransfer: Die teilnehmenden Nachwuchskräfte bringen oft neue, kreative Ideen ein, und die geknüpften Kontakte stärken und bereichern die fachliche Zusammenarbeit. Mehr zu den Zielen des TTW erfahren Sie hier:

 



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