PRESSEMITTEILUNG

Nr. 19 / Donnerstag, 05. Mai 2022

Natur
Tote Schafe im Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Ursache wird untersucht Genanalyse noch nicht abgeschlossen

+++ Am 04.05.2022 wurden im Gebiet des Manteler Forsts im Landkreis Neustadt an der Waldnaab drei Schafe tot, zwei weitere wurden verletzt aufgefunden und verendeten am Folgetag. Ein Mitglied des Netzwerks Große Beutegreifer hat die Situation vor Ort begutachtet und genetische Proben genommen. Erkenntnisse über den Verursacher werden von der Analyse der genetischen Spuren am nationalen Referenzlabor erwartet. Die Beteiligung eines Wolfes kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Behörden, Interessenverbände und Vertreter von Nutztierhaltern wurden informiert. +++

Der Ort des Übergriffs liegt innerhalb der Kulisse der „Förderrichtlinie Investition Herdenschutz Wolf“. Nutztierhalter, deren Flächen innerhalb der Förderkulisse liegen, können hier Material- und Montagekosten für die Einrichtung wolfsabweisender Zäune bis zu 100 % gefördert bekommen. Anträge sind bei den zuständigen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu stellen.

Fördermöglichkeiten und Anträge

Schäden, die Nutztierhaltern durch Wolfsrisse entstehen, können durch den Freistaat Bayern ausgeglichen werden. Weitere Informationen dazu bietet das Internetangebot des Bayerischen Landesamts für Umwelt:

Ausgleichszahlungen und Schadensermittlung

Hinweise zu Wolf, Luchs und Bär melden Sie bitte an das
Bayerische Landesamt für Umwelt, Fachstelle Große Beutegreifer, Tel. 09281 1800-4640, Mail fachstelle-gb@lfu.bayern.de.

Hinweise melden zu Wolf, Luchs oder Bär

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