Newsletter 38. Infomail vom 18.11.2025

November 2025

NEUIGKEITEN

© LfU, Klimazentrum

Klimastreifen bis 2024 aktualisiert

Wie wirkt sich der Klimawandel in meiner Region aus? Um das anschaulich darzustellen, haben wir im Bayerischen Klimainformationssystem die Klimastreifen bis 2024 bis auf Landkreisebene aktualisiert. Denn Klimaschutz & -anpassung brauchen solide Daten. Die Klimastreifen sind frei zum Download verfügbar. 


© LfU

Erster Klimakipppunkt überschritten

Der "Global Tipping Points Report 2025" zeigt, dass die Erde ihren ersten klimabedingten Kipppunkt erreicht hat. Die kritische Temperaturgrenze wurde für Warmwasserkorallenriffe, die als „Regenwälder der Meere“ gelten, überschritten. Sie leiden unter den steigenden Meerestemperaturen, was in den letzten Jahren zu massiven Verlusten führte. Dabei ist zudem zu bedenken, dass Korallenriffe eine Art Frühwarnsystem für das Klima sind. Sie zeigen uns schon jetzt, wie schnell sich unsere Ökosysteme verändern.


TERMINE

© Klaus Leidorf

19. November, 19:30 Uhr, online

Wasser in der Landwirtschaft: Nachhaltiges Wassermanagement in Trockengebieten

Die Regierung von Unterfranken und die AELF Schweinfurt-Würzburg informieren bei ihrer Online-Veranstaltung über innovative Strategien zum Wasserrückhalt in der Landwirtschaft, um Dürreperioden besser zu bewältigen. Erfahren Sie, wie landwirtschaftliche Betriebe in Trockenregionen wie dem Grabfeld ihre Wasserreserven sichern und von Fördermöglichkeiten profitieren können. Praxisberichte aus der Region geben Einblicke in Vor- und Nachteile.

Eine Anmeldung ist nicht nötig.


© Bayern KI

9. Dezember, 10:00 Uhr, online

ZKA Spezial: Externe Akteure in der kommunalen Klimaanpassung: Kommunikation und Aktivierung

Erfolgreiche kommunale Klimaanpassung erfordert nicht nur die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachämter, sondern auch die Einbeziehung verschiedener verwaltungsexterner Akteure, wie etwa Unternehmen, Akteure aus der Landwirtschaft oder bestimmte Gruppen von Bürger*innen. Das ZKA Spezial widmet sich Kommunikationsstrategien und -instrumenten zur Sensibilisierung und Aktivierung und thematisiert folgende Fragen: Welche externen Akteure sind wichtig für die Klimaanpassung? Wie können Handlungsbedarfe und -optionen möglichst zielgruppenspezifisch kommuniziert werden? Welche Instrumente und Formate eignen sich?


VERÖFFENTLICHUNGEN

© UBA

„Anpassungsscanner“: Neues Tool zeigt Kommunen den Stand ihrer Klimaanpassung

Das Institut für sozialökologische Forschung (ISOE) hat ein Tool zur kommunalen Klimaanpassung entwickelt: Mit dem „Anpassungsscanner“ können Kommunen ab sofort ihre Anpassungsaktivitäten an die Folgen des Klimawandels eigenständig erfassen und bewerten, welche Stärken bereits vorhanden sind und wo noch Handlungsbedarf besteht. Das Tool wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) in Zusammenarbeit mit kommunalen Vertreter*innen entwickelt und basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Forschungsprojekt „KomKlAn“.

Das Excel-Tool zur Bestandsaufname der kommunalen Klimaanpassung ist als Download verfügbar und kann nach dem Herunterladen frei genutzt werden. 


© DWD

Faktenpapier: Was wir 2025 über das Extremwetter in Deutschland wissen

Im Rahmen des Extremwetterkongresses 2025 des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde das Faktenpapier „Was wir über das Extremwetter in Deutschland wissen“ veröffentlicht. Es fasst den aktuellen Kenntnisstand zu Extremwetterereignissen in Deutschland zusammen.


PRAXISBEISPIEL KLIMAANPASSUNG

© Gemeinde Apfeldorf

Dorfgemeinschaftshaus Apfeldorf

Mit dem Umbau und der Erweiterung der ehemaligen Schulturnhalle entstand in Apfeldorf ein modernes und barrierefreies Dorfgemeinschaftshaus, das als zentraler Treffpunkt für alle Generationen dient und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert. Um im Sinne einer klimaangepassten Bauweise den Flächenverbrauch möglichst gering zu halten, wurden drei Vollgeschosse festgesetzt. Das bisherige Satteldach wurde durch ein teilweise begrüntes Flachdach ersetzt, das viele Fähigkeiten des Bodens wie Wasserspeicherung oder Verdunstung übernimmt. Die Gestaltung der Außenanlagen erfolgt naturnah und für alle Stellflächen des Dorfgemeinschaftshauses soll ein wasserdurchlässiger Belag verwendet werden.

Weitere Infos zum Projekt gibt es im Bereich Gute-Praxis Beispiele im Bayerischen Klimainformationssystem.

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