Nachsorge

Ein entscheidender Faktor im Sicherungssystem ist die durchdachte Überwachung und die Nachsorge.

Dabei spielt neben der Fremdüberwachung die das Wasserwirtschaftsamt im Zuge der technischen Gewässeraufsicht durchführt die Eigenüberwachung durch die Deponiebetreiber eine entscheidende Rolle.
Für die Erstellung der Jahresberichte wurde vom LfU Vorlagen für betriebene Deponien und Deponien in der Nachsorge erarbeitet. Welche wasserseitigen Untersuchungen durchzuführen sind, ist in dem Merkblatt Nr. 3.6/2 - "Überwachung von Grund-, Oberflächen- und Sickerwasser im Bereich von Abfallentsorgungsanlagen" dargestellt.

Die Stilllegung, die Nachsorge der Deponien und die Entlassung der Deponie aus der Nachsorge wurden von der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) in der Publikation "Stilllegung und Nachsorge von Deponien" behandelt.

Kommt die zuständige Behörde nach Prüfung aller vorliegenden Ergebnisse der Kontrollen nach zu dem Schluss, dass aus dem Verhalten einer Deponie der Klasse 0, I, II, III oder IV zukünftig keine Beeinträchtigungen des Wohles der Allgemeinheit zu erwarten sind, kann sie auf Antrag des Deponiebetreibers die Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen aufheben und nach § 36 Abs. 5 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes den Abschluss der Nachsorgephase feststellen.