Deponien für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle

Grundlage für die Errichtung, den Betrieb, die Stilllegung und die Nachsorge von Deponien ist die Deponieverordnung (DepV) des Bundes. In der DepV sind fünf Deponieklassen aufgeführt (DK 0 bis IV), wobei die Deponien der Deponieklassen 0 bis III oberirdisch errichtet werden und unter die Deponieklasse IV Untertagedeponien fallen.

In diesem Schnitt durch die schematische Deponie sieht man die einzelnen Bestandteile einer Deponie (Dichtungssysteme, etc.).
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Schnitt durch eine schematische Deponie

Welche Abfälle auf welcher Deponie abgelagert werden müssen ergibt sich bei den Deponieklassen aus der DepV.

Je höher die Deponieklasse der oberirdischen Anlagen (DK 0 bis III) ist, desto höher ist der Schadstoffgehalt der Abfälle. Dies bedeutet natürlich auch, dass die Anforderungen an die technische Sicherung und an den Betrieb der Deponie steigen.

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