Wasser: Nr. 08 / Donnerstag, 26. Februar 2026

Projektpartner von deutscher und tschechischer Seite (LfU, Zweckverband waldwasser, Regionalbehörden und Projektpartner T. G. Masaryk Water Research Institute und Povod Vlta State Enterprise) Projektpartner von deutscher und tschechischer Seite (LfU, Zweckverband waldwasser, Regionalbehörden und Projektpartner T. G. Masaryk Water Research Institute und Povod Vlta State Enterprise) (Quelle: LfU)

„Gemeinsam gestalten wir die Wasserversorgung von morgen“ — so lautete der Tenor beim Kick off des bayerisch tschechischen Projekts „Trinkwassertalsperren Frauenau, Nýrsko und Lučina – grenzüberschreitende Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit in der Trinkwasserversorgung (FrauNyLu)“ am 25. Februar 2026 in Frauenau.

Kommunale Vertreterinnen und Vertreter sowie Gäste aus Ministerien, Behörden und Verbänden beider Länder informierten sich über die Ziele des Vorhabens: die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie mit konkreten Handlungsoptionen zur Stärkung der Wasserversorgungssicherheit in Zeiten des Klimawandels. „Gemeinsam den Umweltveränderungen zu begegnen, ist der beste Weg, unsere Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern – daher freue ich mich über den Start dieses bayerisch tschechischen Projekts.“ so Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU). Im Rahmen des grenzübergreifenden Projekts prüfen die Projektpartner die derzeitige und künftige Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in der Region mit den drei bestehenden Talsperren Frauenau, Nýrsko und Lučina. Das Vorhaben wird durch das EU-Programm INTERREG Bayern - Tschechien gefördert. Beteiligt sind von bayerischer Seite der Zweckverband waldwasser, das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf und das LfU , das zugleich Leadpartner ist. Von tschechischer Seite sind die zwei staatlichen Institutionen aus Prag, T. G. Masaryk Water Research Institute und Povodí Vltavy, State Enterprise, als Projektpartner eingebunden. Die geförderten Projektkosten belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro. Das auf drei Jahre angelegte Projekt endet am 31.10.2028.

Bayern und Tschechien haben die gemeinsame Aufgabe, die Versorgungssicherheit im Projektgebiet auch für die kommenden Jahrzehnte zu sichern. Die in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts errichteten drei Talsperren sind aktuell wichtige Standbeine, um die Bevölkerung in der Region mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen. Die schon heute spürbaren Klimaveränderungen und wachsenden Nutzungsansprüche lassen die Bedeutung der Talsperren weiter zunehmen.

Dr. Kratzer bekräftigt daher: „Andere Verbundsysteme zeigen, dass vernetzte Anlagen und gemeinsame Lösungen die Versorgungssicherheit in der gesamten Region und für alle Partner stärken.“ Deshalb betrachten die Projektpartner länderübergreifende Szenarien und entwickeln aufeinander abgestimmte Lösungen für die nahe Zukunft.



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