PRESSEMITTEILUNG

Nr. 46 / Mittwoch, 07. Dezember 2016

Natur
Rotwildriss im Landkreis Unterallgäu wird untersucht

+++ Am Sonntag wurde im südwestlichen Landkreis Unterallgäu ein gerissenes Rotwild in einem Gatter entdeckt. Eindeutige Hinweise auf einen Wolfsriss liegen derzeit nicht vor. Mögliche Speichelspuren wurden gesichert und zur Analyse weitergeleitet. Erste Ergebnisse der genetischen Auswertung sind in ca. 14 Tagen zu erwarten.

Bereits Mitte November wurde ein Wolf im südwestlichen Landkreis Unterallgäu von einer automatischen Kamera fotografiert. Die genetische Analyse von Speichelspuren, die an einem in der Nähe der Kamera erbeuteten Reh sichergestellt wurden, sind mittlerweile ausgewertet und weisen zweifelsfrei auf einen männlichen Wolf aus der Population der Südwestalpen hin. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besteht, kann erst nach Vorliegen der Ergebnisse der aktuellen genetischen Untersuchung geklärt werden. +++

Der Umgang mit Wölfen in Bayern ist im Managementplan "Wölfe in Bayern" festgelegt. Er zielt darauf ab, ein möglichst konfliktarmes Nebeneinander von Menschen und Wölfen in Bayern zu erreichen. Die Steuerungsgruppe Wildtiermanagement/Große Beutegreifer setzt sich aus dem federführenden Umweltministerium sowie dem Landwirtschaftsministerium, dem Bayerischen Bauernverband, dem Bayerischen Jagdverband, dem Bund Naturschutz und dem Landesbund für Vogelschutz zusammen.

"Häufig gestellte Fragen (FAQs)" fasst das LfU in seinem Internetangebot zusammen unter:
http://www.lfu.bayern.de

Weitere Informationen zum Wolf im Internetangebot des LfU unter:
http://www.lfu.bayern.de

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