Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Wassergefährdende Stoffe finden sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens: im Haushalt, in der Landwirtschaft, im Gewerbe und in der Industrie. Beispiele für wassergefährdende Stoffe sind Wasch- und Putzmittel, Pflanzenschutzmittel und Dünger, Lacke, Lösemittel und Klebstoffe sowie Mineralölprodukte wie Heizöl, Diesel und Benzin. Wassergefährdend ist ein Stoff, der die Beschaffenheit des Grundwassers oder von Flüssen und Seen nachteilig verändern kann. Aus Vorsorgegründen gilt grundsätzlich jeder Stoff als wassergefährdend, von dem nicht das Gegenteil nachgewiesen wird. Daher ist jedermann verpflichtet, mit solchen Stoffen sorgfältig umzugehen.

Für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen existiert eine Reihe von Gesetzen (z.B. Wasserhaushaltsgesetz - WHG), Verordnungen (z.B. Anlagenverordnung - VAwS), Verwaltungsvorschriften (z.B. Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe - VwVwS), technischen Regeln und Merkblättern. Auf den folgenden Seiten haben wir für einige häufige Anwendungsbereiche Hinweise zusammen gestellt.

Falls Sie dazu weitergehende Informationen benötigen, schreiben Sie uns eine Nachricht an vaws.