Wellenablauf - Wenn sich Wasser in den Flüssen auftürmt

Verdeutlichung dieses Sachverhalts mittels einer Grafik. Unten sind 2 Orte am Verlauf eines Flusslaufs schematisiert dargestellt. Bei jedem Ort ist ein Beobachtungspegel (Pegel A liegt im Flusslauf vor Pegel B, die Laufzeit des fließenden Wassers beträgt 48 Stunden zwischen den Pegeln). Darüber sieht man eine Grafik, auf deren waagrechten Achse, die Wochentage eingetragen sind. Die senkrechte Achse zeigt den Wasserstand. Die Grafik selbst zeigt zweie blaue Flächen (ansteigend und ab dem Hochwasserscheitel (Spitzenabfluss), wieder abfallend). Der Wasserstand am Pegel B zeigt eine nicht ganz so hohe Welle. An Pegel A liegt ein höherer Wasserstand vor, der nach den 48 Stunden Laufzeit bei Pegel B ankommen wird Bild vergrößern Ablauf einer Hochwasserwelle

Das Auge bemerkt es kaum – aber das Hochwasser bewegt sich als Welle. Misst man die Wasserstände zu verschiedenen Zeiten, erkennt man eine Ganglinie in Wellenform. Über Stunden und Tage steigt die Welle an, um dann wieder langsam abzuflachen. Den höchsten Punkt dieser Welle bezeichnet man als Hochwasserscheitel. Die Welle startet steil und hoch. Weiter flussabwärts wird sie flacher, denn das Flussbett und die überschwemmte Aue bremsen die Fließgeschwindigkeit und halten einen Teil des Wassers zurück. Die Zeit, in der sich eine Welle von Ort A nach Ort B am Fluss bewegt, nennt man die Laufzeit. Die genaue Kenntnis über diese Zusammenhänge ermöglicht die Hochwasservorhersage.