Gewässerqualität Flüsse

Gut oder mäßig - die Gewässerqualität unserer Flüsse liegt uns am Herzen. Wichtig ist, dass das Wasser selbst eine gute Qualität aufweist, aber auch dass der Lebensraum Fluss "lebenswert" für seine typischen Bewohner ist. Um dies zu gewährleisten werden einerseits chemisch-physikalische Analysen des Wassers, des Sediments und des Schwebstoffs durchgeführt und andererseits biologische Aufnahmen der Tiere und Pflanzen des Gewässers, der "Gewässerzönose" vorgenommen. Untersuchungen zur Badewasserqualität gehören zum Bereich des Gesundheitswesens und können bei den zuständigen Gesundheitsämtern erfragt werden.

Die naturnahe Isar bei Mittenwald (Foto Wasserwirtschaftsamt Weilheim). Bild vergrößern Die Isar bei Mittenwald

Auf den nachgeordneten Seiten erfahren Sie mehr über die landesweiten Messnetze zur Untersuchung der Gewässerqualität in Bayern. Sie finden Informationen zu Überwachungsprogrammen, zu Bewertungsverfahren zur Ermittlung des Gewässerzustandes, zum bayerischen System der Qualitätssicherung der Untersuchungen und schließlich Karten und Berichte zur Fließgewässerqualität.

Eine wichtige Rolle beim Thema Gewässerqualität spielt die EG-Wasserrahmenrichtlinie, die seit dem Jahr 2000 in Kraft getreten ist. Sie gibt Kriterien zur Überwachung und Bewertung der Gewässer vor. Ihr Ziel ist es, bis zum Jahr 2015 den guten ökologischen und chemischen Zustand, wie er in der Richtlinie definiert, ist zu erreichen.

Mitarbeiter bei der chemischen Untersuchung von Gewässerproben mittels moderner Analysentechnik. Steuerung und Überwachung am Computer. Bild vergrößern Chemische Untersuchung