Erläuterungen Niederschlagsmengen

Messprinzip

Niederschlagshöhe hN = Messvolumen VN / Auffangfläche A [mm]

Prinzipskizze: ein Auffanggefäß mit einer Auffangfläche von 200 qcm erfass ein bestimmtes Volumen, das dann auf 1qm bezogen wird. Das ergibt die Niederschlagshöhe. Bild vergrößern Prinzip der Niederschlagserfassung

Umgangssprachlich wird der Niederschlag oft in Litern pro m2 angegeben
(zahlenmäßig kein Unterschied zu mm), die korrekte Einheit für die Niederschlagshöhe ist aber Millimeter [mm]. Niederschlagsintensität iN = Niederschlagshöhe hN / Zeitintervall [z.B. mm/h]

Zeitangaben

Die Messdaten im Datendienst des LfU werden, sofern nichts anderes angegeben wird, in MEZ (Mitteleuropäische Zeit, MEZ = Mitteleuropäische Sommerzeit - 1 Stunde) ausgegeben.

Zeitangaben von Niederschlagsintensitäten beziehen sich auf das Ende des Zeitintervalls (z.B. Niederschlag der letzten Stunde).

Tagesniederschläge werden im automatischen Niederschlagsmessnetz von 06:51 Uhr MEZ des Vortags bis 06:50 Uhr MEZ des folgenden Tages registriert. Der Zeitstempel des Tagesniederschlags bezieht sich, sofern nichts anderes angegeben wird, auf den zeitlichen Schwerpunkt der Messung (also auf den Vortag).
Der Zeitpunkt wurde so gewählt, da die Beobachter in etwa zur selben Zeit ihre täglichen manuellen Kontrollmessungen durchführen und auch im konventionellen Niederschlagsmessnetz des Deutschen Wetterdienstes (Handablesung der Hellmann-Niederschlagsmesser) nach diesen Vorgaben gearbeitet wird.

Weiterführende Informationen

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