Messung und Bewertung elektromagnetischer Felder

"Durch Verwendung bestimmter Technologien - zum Beispiel Stromversorgungsnetz und Mobilfunk - entstehen in der Umwelt des Menschen elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Diese Felder lassen sich durch ihre Stärke (Amplitude), ihre Schwingung (Wellenlänge) sowie Schwingungszahl (Frequenz) beschreiben. Unterschieden werden hoch- und niederfrequente Felder, sie gehören - wie auch die optische Strahlung - zur nichtionisierenden Strahlung. Im Gegensatz zur ionisierenden Strahlung - zum Beispiel Röntgenstrahlung - reicht die Energie dieser Strahlung nicht aus, um Atome und Moleküle elektrisch aufzuladen - zu ionisieren. Trotzdem kann diese Art der Strahlung gesundheitliche Folgen haben. Unterschiedliche Konzepte dienen sowohl zum Schutz vor unmittelbaren Gefahren als auch zur Vorsorge." (Bundesamt für Strahlenschutz, 2007)

Grenzwerte bei verschiedenen Netzen und Frequenzen

Zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischer Strahlung gelten beim Betrieb der Mobilfunknetze in Deutschland die Grenzwerte der folgenden Tabelle:

Tabelle Grenzwerte bei verschiedenen Netzen und Frequenzen
Netze Frequenz Grenzwert elektr. Feldstärke Grenzwert Leistungsflussdichte
LTE-800 800 MHz 38,6 V/m 4,0 W/m2
GSM-900
UMTS-900
900 MHz 41,7 V/m 4,6 W/m2
GSM-1800
LTE-1800
1.800 MHz 58,4 V/m 9,0 W/m2
UMTS-2100 2.100 MHz 61 V/m 10 W/m2
LTE-2600 2.600 MHz 61 V/m 10 W/m2

EMF-Monitoring in Bayern

An 400 statistisch ausgewählten Messorten in Bayern hat das LfU die Immissionen elektromagnetischer Felder im Nieder- und Hochfrequenzbereich gemessen und ausgewertet.

Mobilfunk-Personendosimeter