Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Trinkwasserschutzgebiete

Im Nahbereich der Wassergewinnungsanlagen sowie in allen Bereichen des Einzugsgebiets, wo der Untergrund so empfindlich ist, dass der Allgemeine Gewässerschutz nicht mehr ausreicht, um risikobehaftete Handlungen oder Einrichtungen zu unterbinden, sind weitergehende Nutzungsbeschränkungen notwendig. Diese besonderen Anforderungen lassen sich nur im Wege einer speziell gestalteten Rechtsverordnung verbindlich und lückenlos umsetzen und erfordern daher die Ausweisung eines Wasserschutzgebiets.

Hinweisschild "Wasserschutzgebiet". Bild vergrößern Hinweis auf ein Wasserschutzgebiet

Die Unterlagen für das Verfahren zur Festsetzung eines Wasserschutzgebiets werden von den Wasserversorgungsunternehmen vorgelegt, die zweckmäßigerweise ein hydrogeologisches Fachbüro mit der Ausarbeitung beauftragen.








Als Arbeitshilfen stehen zur Verfügung:

  • Leitlinien für die Ermittlung der Einzugsgebiete von Grundwassererschließungen
  • Merkblatt 1.2/7 "Wasserschutzgebiete für die öffentliche Wasserversorgung"
  • Musterverordnung für Wasserschutzgebiete