Verwertungsquote

Die Verwertungsquote nahm im Zehn-Jahres-Trend kontinuierlich leicht zu. Mit stets über 70 Prozent seit dem Jahr 2000 und mit zuletzt 74 Prozent hat sie inzwischen ein hohes Niveau erreicht.

Grafik zur Verwertungsquote Bild vergrössern Grafik zur Entwicklung des Verwertungsanteils von Haushaltsabfällen in Bayern seit 1991

Ziel

Bayerisches Abfallgesetz: "... anfallende Abfälle … (sind) … weitestgehend in den Stoffkreislauf zurückzuführen."

Sekundärrohstoffe aus der Abfalltrennung schonen wertvolle Ressourcen.

Der weltweite Vorrat an Erzen und anderen Industrierohstoffen ist begrenzt. Die vermehrte Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen aus dem Abfall ist daher unerlässlich. Dies gilt in zunehmendem Maße für viele wichtige Metalle, wie Kupfer, Nickel und Aluminium.

Deshalb werden heute möglichst viele nutzbare Wertstoffe haushaltsnah vom Restabfall getrennt und mit entsprechenden Sammelsystemen erfasst. Die stoffliche Verwertung der "klassischen" Wertstoffe wie Glas, Papier, Metall und Kunststoffe hat in Bayern bereits einen hohen Stand erreicht. Sie werden flächendeckend in Hol- und Bringsystemen erfasst. Durch die Einführung der für den Bürger komfortableren Holsysteme, z. B. Papiertonne und Gelber Sack/Gelbe Tonne, anstatt der Bringsysteme Wertstoffcontainer und -hof, können noch mehr Wertstoffe erfasst werden.

Es werden allerdings nur noch geringfügige Steigerungen bei der Verwertung erwartet. Bei einer weiter zunehmenden Siedlungstätigkeit mit Gärten und Rasenflächen können sich die Mengen an Grüngut erhöhen, die bei kommunalen Sammelstellen abgeliefert werden. Schon heute handelt es sich bei gut einem Viertel der verwerteten Haushaltsabfälle um Grüngut.

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