Natürliche Radioaktivität - Untersuchungen in Bayern zu Radon

Radon und Radonfolgeprodukte im Trinkwasser in Bayern

Die Radongehalte im Roh- und Reinwasser von bayerischen Wasserversorgungsunternehmen, insbesondere in geologisch auffälligen Regionen, wurden gemessen. Der Einfluss der Geologie und Hydrogeologie sowie der verschiedenen Aufbereitungsverfahren wurde dabei untersucht. Für Wasserversorger mit erhöhten Radongehalten wurden Strategien zur Senkung der Radonkonzentration erarbeitet und als Maßnahmenkatalog formuliert.

Projektzeitraum: 2008 bis 2009

Projektbeteiligte:

  • Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
  • Bayerisches Landesamt für Umwelt

Projektleitung:

Bayerisches Landesamt für Umwelt, Ref. 41

Abschlussbericht:

Strahlenexposition durch Radon in Wasserversorgungsunternehmen, an untertägigen Arbeitsplätzen und in Radonheilbädern

Die Radonexposition an Arbeitsplätzen in untertägigen Bergwerken, Schächten und Höhlen, einschließlich Besucherbergwerken, in Radonheilbädern sowie in Anlagen der Wassergewinnung, -aufbereitung und –verteilung ist in der Strahlenschutzverordnung geregelt. In den Untersuchungsvorhaben wurde die Radonexposition an allen genannten Arbeitsplätzen erhoben. Einige Wasserversorgungsunternehmen wurden detailliert untersucht. Bei erhöhten Radonexpositionen wurden Maßnahmen zur Reduktion der Radonexposition der Beschäftigten entwickelt und erfolgreich umgesetzt.

Projektzeitraum: 1997 – 2001

Abschlussbericht:

Projektzeitraum: 2002 – 2004

Abschlussbericht:

Radon in Innenräumen – Auswirkungen von Gebäudeabdichtungen in Bayern

Im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) werden in Bayern verstärkt Gebäudeabdichtungsmaßnahmen durchgeführt. In Häusern, die im Zuge von Energieeinsparmaßnahmen saniert werden, kann die Radonkonzentration der Innenraumluft ansteigen, da z. B. Bauwerksabdichtungen zu einer Senkung des Luftaustausches im Gebäude führen können. Einige ausgewählte öffentliche Gebäude in Bayern wurden bei ihrer Sanierung messtechnisch begleitet, um so Aussagen über die Auswirkungen von energetischen Maßnahmen auf die Radonkonzentration in Innenräumen treffen zu können.

Projektzeitraum: 2009 - 2011

Abschlussbericht: