Mikroplastik in der Umwelt

Hell leuchtender Wasserfloh Bild vergrössern Fluoreszierende Kunststoffpartikel in einem Wasserfloh. Wasserflöhe ernähren sich von kleinen Algen, die sie zusammen mit Plastikteilchen aufnehmen können. Wasserflöhe sind Nahrungsquelle für Fische. Foto: Prof. Dr. Christian Laforsch, Universität Bayreuth

Wasser ist unverzichtbarer Bestandteil des Naturhaushalts und Grundlage allen Lebens. Die gute Gewässerqualität der Flüsse und Seen sowie des Grundwassers liegt uns am Herzen. Seit einiger Zeit wird in der Öffentlichkeit eine mögliche Belastung von Gewässern durch kleinste Plastikpartikel, sog. "Mikroplastik", diskutiert. Anlass gaben Untersuchungen in den Weltmeeren, aber auch Studien am Gardasee und an anderen europäischen Binnengewässern lassen aufhorchen. Anfang 2014 wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ein umfangreiches Forschungsprojekt gestartet mit dem Ziel, die Belastungssituation in Bayerns Flüssen und Seen sowie mögliche Auswirkungen auf die dort lebenden Tiere zu ermitteln.