Wirkung: Graskulturen

Aktives Biomonitoring mit Graskulturen

Die direkte Wirkung von Metalleinträgen auf Pflanzen wird durch aktives Biomonitoring mit standardisierten Graskulturen untersucht.

Runde Behälter mit eingepflanztem Gras Bild vergrössern Standardisierte Graskulturen zur Untersuchung der Wirkung von Metalleinträgen auf Pflanzen

Hierzu werden unter standardisierten Bedingungen Graskulturen im Gewächshaus angezogen und im Freiland aufgestellt. Die große Oberfläche der Grasbüschel wirkt wie eine Bürste, an der die luftgetragenen Stoffe hängen bleiben. Die Anreicherung von Metallen kann im Graszuwachs bestimmt werden.

Die standardisierten Graskulturen werden an den sieben Dauerbeobachtungsstationen von Mitte Mai bis Anfang Oktober für jeweils vier Wochen exponiert und auf Anreicherungen der Metalle Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Cer, Chrom, Eisen, Kobalt, Kupfer, Lanthan, Mangan, Molybdän, Nickel, Quecksilber, Thallium, Titan, Uran, Vanadium, Wismut, Zink und Zinn untersucht. Zudem wurden bis zum Jahr 2013 auch am städtischen Forschungsstandort München standardisierte Graskulturen untersucht. 2014 musste dieser Standort jedoch wegen veränderter Umgebungsbedingungen stillgelegt werden.