Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Bohranzeige nach Geologiedatengesetz


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Dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) als zuständiger Behörde müssen alle geologischen Untersuchungen, darunter insbesondere Bohrungen, 14 Tage vor Beginn der Arbeiten angezeigt werden (§ 8 GeolDG).

Bitte senden Sie nach Abschluss der Arbeiten die Untersuchungsergebnisse (insbesondere Schichtenverzeichnisse, aber auch Bohrprofil, ggf. Angaben zum Ausbau, geophysikalische Messergebnisse, lithologische Schurfprofile, Informationen zu Proben) dem LfU innerhalb von 3 Monaten zu (§9 GeolDG).

Ergebnisse aus Laboranalysen und ggf. erstellte Gutachten/Modelle senden Sie bitte innerhalb von 6 Monaten zu (§10 GeolDG). Bitte beachten Sie auch die Datenschutzerklärung des LfU.

Bitte beachten Sie: Die digitale Bohranzeige nach GeolDG ersetzt nicht die Verpflichtung der Anzeige von Erdaufschlüssen oder Bohrungen nach Wasserhaushaltsgesetz (§49 WHG) bzw. Bundesberggesetz (BbergG) oder die Beantragung von wasserrechtlichen bzw. bergrechtlichen Verfahren. Diese sind zusätzlich unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen bei den zuständigen Behörden abzugeben!