Vermeidung

Foto von Häusern mit Garage im Erdgeschoss und Wohnungen ab dem 1. StockBild vergrössern Das Risiko eines größeren Schadens kann z.B. durch die Verlegung von Wohnräumen in die oberen Stockwerke reduziert werden (Maßnahme 305.1); Foto: WWA Deggendorf

Unter dem Aspekt Vermeidung sind alle Maßnahmen gebündelt, die die Entstehung von Hochwasserschäden im Vorhinein reduzieren. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie die Flächenfreihaltung, die Entfernung bzw. Verlegung gefährdeter Nutzungen oder die bauliche Anpassung von bereits bestehenden Nutzungen.

Vermeidungsmaßnahmen haben auf regionaler Ebene eine besonders große Bedeutung. Der Grund hierfür liegt in der Vielzahl verpflichtender Maßnahmen in diesem Aspekt: Auf regionaler Ebene wurden zu 35% Vermeidungsmaßnahmen gewählt, bei 16% handelt es sich um verpflichtende Maßnahmen. Auf lokaler Ebene sind hingegen nur 7% von insgesamt 18% verpflichtende Vermeidungsmaßnahmen.

Eine typische Pflichtmaßnahme für diesen Aspekt stellt die Maßnahme 303.1 dar:

  • "Würdigung der Hochwasserrisiken im Rahmen der wasserrechtlichen Genehmigung (§ 78 Abs. 3 WHG) bzw. ggf. im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens"

Häufig gewählte freiwillige Vermeidungsmaßnahmen sind:

  • lokal 303.2: "Integration des vorbeugenden Hochwasserschutzes bei der Änderung bzw. Fortschreibung der Flächennutzungspläne"
  • regional 301.1: "Integration des vorbeugenden Hochwasserschutzes in die Regionalpläne"