Vorsorge

Mitarbeiter des THW schichten Sandsäcke zu einer Deicherhöhung aufBild vergrössern Hochwasserschutzübung für den Ernstfall (Maßnahme 324.4); Foto: THW, Nicolas Hefner

Maßnahmen, die dafür sorgen, besser auf ein Hochwasserereignis vorbereitet zu sein und mit seinen möglichen Folgen umzugehen, sind dem Aspekt Vorsorge zugeordnet. Sie umfassen z.B. die Bereiche Vorhersage (Hochwassernachrichtendienst), Katastrophenschutz oder die Verhaltens- und Risikovorsorge (Abschließen von Versicherungen).

Vorsorgemaßnahmen wurden sowohl lokal als auch regional am häufigsten freiwillig ausgewählt. Zu begründen ist dies teilweise damit, dass diese Maßnahmen verhältnismäßig kostengünstig und dazu sehr effektiv in der Schadensverminderung sind. Auf regionaler Ebene kommen noch 5 Prozentpunkte verpflichtender Maßnahmen hinzu, so dass die Vorsorgemaßnahmen jeweils ca. ein Drittel aller geplanten Maßnahmen stellen.

Eine typische Pflichtmaßnahme für diesen Aspekt stellt die Maßnahme 322.1 dar:

  • "Sicherstellung und Verbesserung der Hochwasservorhersage"

Häufig gewählte freiwillige Vorsorgemaßnahmen sind:

  • lokal 324.3: "Aufstellung bzw. Fortschreibung einer Krisenmanagementplanung einschließlich der Aufstellung bzw. Fortschreibung von Hochwasser- Alarm- und Einsatzplänen"
  • regional 325.3: "Information der Bürger über Hochwassergefahren und Maßnahmen zur Stärkung der Eigenvorsorge.