Vermeidung

Ein Wohnhaus steht auf Betonsäulen, der von Hochwasser durchflossen werden kann. Dahinter befindet sich eine Hochwasserschutzmauer aus Beton.Bild vergrössern Das Risiko eine größeren Schadens kann z.B. durch eine hochwasserangepasste Bauweise (Maßnahme 306.1) deutlich reduziert werden.

Unter dem Aspekt Vermeidung sind alle Maßnahmen gebündelt, die die Entstehung von Hochwasserschäden im Vorhinein reduzieren. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie die Flächenfreihaltung, die Entfernung bzw. Verlegung gefährdeter Nutzungen oder die bauliche Anpassung von bereits bestehenden Nutzungen.


Eine typische Pflichtmaßnahme für diesen Aspekt stellt die Maßnahme 303.1 dar:

  • "Würdigung der Hochwasserrisiken im Rahmen der wasserrechtlichen Genehmigung (§ 78 Abs. 3 WHG) bzw. ggf. im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens"

Gewählte lokale freiwillige Vermeidungsmaßnahmen sind z.B.:

  • 303.2: "Integration des vorbeugenden Hochwasserschutzes bei der Änderung bzw. Fortschreibung der Flächennutzungspläne"
  • 303.3: "Integration des vorbeugenden Hochwasserschutzes bei der Aufstellung und Änderung von Bebauungsplänen"