Arsen

Bayernkarte mit Symbolen zur Darstellung der lokalen Arsenvorkommen Bild vergrößern Karte zur Rohwasserbeschaffenheit

Einträge von Arsen in das Grundwasser erfolgen vor allem durch Auswaschung arsenhaltiger Gesteine (z.B. sulfidische Erze). Darüber hinaus kann Arsen auch durch anthropogene Einflüsse, wie die industrielle Verarbeitung von Arsen oder die Kohleverbrennung, in das Grundwasser gelangen. Arsen ist ein Halbmetall, das als Element in verschiedenen Modifikationen auftreten kann und in Form seiner Verbindungen überwiegend in den Oxidationsstufen +3 und +5 vorkommt. Die Karte gibt die Arsen-Gehalte des Grund- bzw. Rohwassers der zur Trinkwasserversorgung genutzten Brunnen oder Quellen wieder. Obwohl es Hinweise gibt, dass Arsen möglicherweise zu den essentiellen Spurenelementen zu zählen ist, besitzen besonders die löslichen Verbindungen des dreiwertigen Arsens eine hohe akute Toxizität. Arsen und seine anorganischen Verbindungen wirken darüber hinaus chronisch toxisch und wurden als krebserregend eingestuft. Für das Trinkwasser gilt ein Grenzwert von 10 µg/l.