Naturräumliche Gliederung - WMS


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Die naturräumliche Gliederung ist ein Konzept zur Einteilung der Erdoberfläche in verschiedene Regionen oder Räume, die sich durch bestimmte natürliche Merkmale auszeichnen. Die naturräumliche Gliederung wird auf verschiedenen Maßstabsebenen vorgenommen, von großen Landschaftsräumen bis hin zu kleineren Einheiten. Der Dienst der "Naturräumlichen Gliederung" bildet die Einteilungen der biogeografischen Regionen, Großlandschaften, Naturraum-Einheiten, Naturraum-Einheiten und Naturraum-Untereinheiten ab.

URL des Dienstes:

https://www.lfu.bayern.de/gdi/wms/natur/naturraeumliche_gliederung?


Datenlayer

  • Biogeografische Regionen
    Die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union unterscheidet für ihren Anwendungsbereich neun biogeografische Regionen. Sie bilden ein grobes, nach naturräumlichen Gesichtspunkten gegliedertes Grundraster für die Auswahl und Bewertung der Natura2000-Gebiete sowie ihrer Schutzgüter. In Bayern sind die alpine und die kontinentale Region vertreten.
  • Großlandschaften
    Großlandschaften sind große naturräumliche Einheiten, die sich durch typische Landschaftsformen, Geologie, Klima und Vegetation unterscheiden. In Deutschland gibt es etwa zehn Großlandschaften. Zu den wichtigsten zählen die Norddeutsche Tiefebene, das Mittelgebirgsland, das Alpenvorland und die Alpen. Jede Großlandschaft hat ihre eigenen charakteristischen Merkmale und prägt das Landschaftsbild der jeweiligen Region. In Bayern sind vor allem das Alpenvorland, die Bayerischen Alpen, das Bayerische Mittelgebirge und die Fränkische Platte bedeutend.
  • Naturraum-Einheiten
    Die Naturraum-Einheiten sind räumlich abgegrenzte Gebiete, die sich durch ähnliche geologische, klimatische, landschaftliche und ökologische Merkmale auszeichnen. Die Daten basieren auf dem System von Meynen/Schmithüsen et al., welche auf einer detaillierten naturräumlichen Analyse beruht. Deutschland ist dabei in mehrere hundert Naturraum-Einheiten unterteilt, die hierarchisch gegliedert sind, von größeren Haupteinheiten bis zu kleineren Untereinheiten.
  • Naturraum-Haupteinheiten
    Naturraum-Haupteinheiten sind größere naturräumliche Gliederungen, die Deutschland in charakteristische Landschaftsräume unterteilen. Sie basieren auf Merkmalen wie Geologie, Klima, Boden und Vegetation. Solche Einheiten helfen, die Vielfalt der Landschaften systematisch zu erfassen und zu beschreiben. Die Daten basieren auf dem System nach Ssymank und wurden vom Landesamt für Umwelt angepasst.
  • Naturraum-Untereinheiten
    Naturraum-Untereinheiten sind feinere Gliederungen innerhalb größerer naturräumlicher Einheiten, die Landschaften noch detaillierter beschreiben. Sie berücksichtigen Unterschiede in Geologie, Klima, Boden und Vegetation auf kleinerer räumlicher Ebene. Die Naturraum-Untereinheiten wurden im Rahmen der ABSP-Erstellung durch das Bayerische Landesamt für Umwelt erarbeitet.

Aktualität

  • Erstellung am: 14.01.2026
  • Aktualisierungsintervall: nicht geplant

Räumliches Referenzsystem

  • EPSG 25832: ETRS89 / UTM Zone 32N
  • EPSG 25833: ETRS89 / UTM Zone 33N
  • EPSG 31468: DHDN / Gauss-Krüger Zone 4
  • EPSG 4326: WGS 84 / geographisch
  • EPSG 4258: ETRS89 / geographisch
  • EPSG 3857: WGS 84 / Pseudo-Mercator
  • EPSG 31258: MGI / Austria GK M31
  • EPSG 31467: DHDN / Gauss-Krüger Zone 3

Räumliche Ausdehnung

Der Dienst ist begrenzt auf die Landesfläche Bayerns.

Nutzungsbedingungen

Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0); Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt, www.lfu.bayern.de

Rechtliche Hinweise

Es gelten keine Zugriffsbeschränkungen