Allgemein: Nr. 39 / Dienstag, 28. Juli 2026

Heimat für 350 Umwelt-Fachkräfte aus dem In- und Ausland
 

Die Dienststelle Hof des Bayerischen Landesamts für Umwelt Die Dienststelle Hof des Bayerischen Landesamts für Umwelt (Quelle: LfU)

„In den 20 Jahren hat sich das LfU voll in Hof integriert und ist zu einem geschätzten Partner vor Ort geworden. Bayernweit hat sich der Expertenstandort für Wasser und Geologie etabliert.“ Dieses positive Fazit zieht Dr. Monika Kratzer, Präsidentin des Bayerischen Landesamtes für Umwelt anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Hofer Dienststelle.

Dr. Roland Eichhorn, betrieblicher Leiter der LfU-Dienststelle in Hof führt aus: „Vor 20 Jahren haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes aus München die Räumlichkeiten der ehemaligen Hofer Schmidtbank bezogen. Diese Verlagerung war für viele eine hohe Belastung. Dabei ging es nicht so sehr um ihren künftigen Arbeitsplatz Oberfranken, sondern vielmehr um den Verlust ihres langjährigen sozialen und familiären Umfelds in München. Doch heute, nach 20 Jahren, ist Hof für viele zur Heimat geworden und die Arbeitsbedingungen sind hervorragend.“ Hof hat sich aufgrund der Attraktivität des Landesamtes als renommierter Arbeitgeber zu einem deutschlandweit anerkannten Umweltstandort entwickelt. Neben zahlreichen Einheimischen, die hier eine neue Arbeitsstelle gefunden haben, kommen die Fachkräfte auch aus den benachbarten Bundesländern, aus ganz Deutschland, Österreich, Portugal, Lettland, Mexiko, Indien oder Venezuela. Inzwischen sind rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ein Großteil davon hochspezialisierte Umweltwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler – an der Hofer Dienststelle ansässig.

So vielfältig wie die Nationalitäten, sind auch die Berufsfelder vertreten: Geowissenschaftler suchen nach klimafreundlicher Erdwärme, schützen vor Steinschlag und Hangrutschen und kümmern sich um gesunde Böden, Hydrologinnen achten darauf, dass Grundwasser, Flüsse und Seen sauber sind, Biologen erfassen die Standorte seltener, vom Aussterben bedrohter Pflanzen, Umwelttechnikerinnen überwachen Abfallentsorgung und Deponien, Physiker helfen mit, die Lärmbelastung einzudämmen, um nur einige Aufgaben zu nennen.

Dank des LfUs ist nicht nur ein leerstehendes Bankgebäude in der Hans-Högn-Straße wieder genutzt, sondern dessen Kantine auch zum festen Bestandteil der mittäglichen Gastro-Szene für die Hofer Bürgerinnen und Bürger geworden. Öffentliche Abendvorträge, Ausstellungen im Foyer und Führungen durch die älteste Gesteinssammlung Bayerns erfreuen sich hoher Beliebtheit. Zudem entstand auf einem leerstehenden Firmengelände im Sankt-Lukas-Weg das landesweite Geo-Zentrallabor. Dort werden alle Gesteinsproben Bayerns gelagert und analysiert, unter anderem für rechtliche Fragestellungen bei Bodenverschmutzungen oder wirtschaftlichen Investitionsplanungen von Rohstoff- und Geothermie-Unternehmen. 

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite:

 



Fotos


Nachdruck und Auswertung von Pressemitteilungen sind allgemein gestattet. Auch die veröffentlichten Pressefotos dürfen im Rahmen der Berichterstattung zur zugehörigen Pressemitteilung mit entsprechender Quellenangabe verwendet werden.

Besuchen Sie uns in den sozialen Netzwerken


Kontakt zur Pressestelle

Bayerisches Landesamt für Umwelt
Pressestelle
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Tel.: 08 21/ 9071-5242
Fax: 08 21/ 9071-5009

Pressestelle

Matthias Häußler (Pressesprecher)

Bianca Roß (stv. Pressesprecherin)

Referatsleitung

Barbara Thome